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CDU-Arbeitskreis besichtigte die kürzlich fertig gestellten Straßen zwischen Grebenhainer OrtsteilenAusbau als herausragende Maßnahme für Infrastruktur

GREBENHAIN (ol). Nach jahrelanger Planungs-, Vorbereitungs- und erfreulich kurzer Bauzeit von sechs Monaten sind die Kreisstraßen 90 und 91 in der Gemeinde Grebenhain Ende Juni dieses Jahres wieder für den Verkehr freigegeben worden. Das war Anlass für die Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Bau, Verkehr und ländlicher Raum, sich die „neuen“ Straßen einmal vor Ort anzusehen.

Auf Vorschlag des Kreisbeigeordneten Harald Bönsel hatte Ehrenfraktionsvorsitzender Dr. Hans Heuser den Termin organisiert und neben den Kreistagabgeordneten nahmen auch Andreas Haas, Stefan Schmelz, Jürgen Schleich und Reinhart Schneider an der Besichtigung teil. Das teilte die Fraktion in einer Pressemitteilung mit.

Die CDU-Kommunalpolitiker zeigten sich sehr erfreut über den hervorragenden Ausbau der beiden Straßen, womit für viele Jahre die Verkehrssicherheit für alle Verkehrs-teilnehmer gewährleistet sei. Dr. Heuser erinnerte daran, dass die ursprünglichen Planungen einen anderen Verlauf der Straße mit einem teilweisen Neubau von Bannerod her kommend mit Anschluss an die Bundesstraße 275 vor dem Ortseingang von Grebenhain vorgesehen hatten. Im Sommer 2013 habe sich die CDU-Kreistagsfraktion eingeschaltet und nach einer damaligen Ortsbesichtigung von dem zuständigen Fachamt in der Kreisverwaltung sowie von Hessen Mobil ein Umdenken mit einer Umplanung des Bauvorhabens verlangt.

Steuergelder gespart durch neue Baumaßnahme

Bereits damals habe die CDU auf die enorme Bedeutung dieser beiden Kreisstraßen für die Verbindung zwischen den Grebenhainer Ortsteilen vom Steigertal her sowie Bannerod nach Crainfeld hingewiesen und auf die besondere Bedeutung dieser Verkehrswege für die Infrastruktur in der Gemeinde Grebenhain hervorgehoben. In einem Gesprächstermin im Dezember 2013 bei Hessen Mobil in Schotten waren alle relevanten Gesichtspunkte erörtert worden – insbesondere die Baukosten. Der Neubau mit einer Brücke vor der Einmündung auf die B 275 war mit vier Millionen Euro veranschlagt gewesen. Die jetzt durchgeführte Baumaßnahme habe nach Angaben von Hessen Mobil nur 1,1 Millionen Euro gekostet. Damit konnten Steuergelder in erheblicher Menge gespart und anderswo eingesetzt werden.

Im Abschlussgespräch im der Gaststätte „Vogelsberger Hof“ in Crainfeld erwähnten die CDU-Vertreter aus Grebenhain, dass es in ihrer Gemeinde mehr Kreisstraßen gebe, als in anderen Kommunen des VB-Kreises und wiesen besonders auf die K 100 von Crainfeld nach Ober-Moos hin, die ebenfalls in sehr renovierungsbedürftigem Zustand ist.