Alsfelds CDU-Vorsitzender Alexander Heinz begrüßt im Leuseler Sportheim die Gäste des CDU-Bürgergesprächs. Foto: privat

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Information über zahlreiche Investitionen beim CDU-Bürgergespräch„2017 ist das Jahr von Leusel“

ALSFELD-LEUSEL (ol). Neugestaltung der Spielplätze, Fahrbahn- und Bordsteinsanierung entlang der B 62, Endausbau des Neubaugebietes Langwiese und der Neubau der Brücke im Taubengraben sind die großen Investitionen die beginnend in diesem Jahr in Leusel vorgenommen werden sollen. Darüber berichtete der CDU-Vorstand Anfang der Woche im Leuseler Sportheim vor interessierten Bürgern.


Bereits in den begrüßenden Worten des CDU-Vorsitzenden Alexander Heinz wurde deutlich, dass sich in Leusel viel tue und die Attraktivität des Ortes in Zukunft steigen werde, hieß es in einer Pressemitteilung der Fraktion. Neben dem für alle sichtbaren Ausbau des schnellen Internets durch die Telekom investieren auch Stadt, Kreis, Land und Bund viel Geld in die Infrastruktur Alsfelds und damit auch in die Leuseler. „Die CDU/UWA-Initiative, nachts Tempo 30 für Lkw einzuführen, wird, sobald genehmigt, gemeinsam mit der neuen Fahrbahndecke der B 62 in Leusel dazu führen, dass es für die lärmgeplagten Anwohner ruhiger wird“, erklärte Heinz. Außerdem solle in naher Zukunft ein integriertes Verkehrskonzept erstellt werden, aus dem sich Maßnahmen wie beispielsweise Umgehungsstraßen ableiten lassen.

Dass nicht nur in Leusel investiert werde, sondern ganz Alsfeld von zahlreichen Maßnahmen profitiere, machte Bürgermeister Stephan Paule in seinem Vortrag deutlich. Seitens des Bundes werden die Schellengasse sowie die Ortsdurchfahrten Leusel und anschließend Angenrod saniert. Das Land werde die Uferstraße in Eifa erneuern, der Vogelsbergkreis hat bereits die Altenburger Schloßbergstraße und Am Schloßberg saniert. Folgen wird der Ausbau der Hattendörfer Zollhausstraße und die Kreisstraße zwischen Liederbach und der Pfefferhöhe.

Investitionen in Verkehrsinfrastruktur

Auch Alsfeld investiere wieder vermehrt in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur. So nannte der Bürgermeister unter anderem den Endausbau der Neubaugebiete Steinbühlsfeld in Liederbach, Langwiese in Leusel und Wieshof/ Rodgarten in Altenburg. Saniert wurde bereits Auf der Harf in Alsfeld. Weiter würden bis 2018 die Straßen Am Lieden, Schillerstraße, Forsthausstraße sowie die Gehwege der Schwabenröder Straße saniert. Weiterhin seien die Erbsengasse, der Keidelsweg und die Tilemann-Schnabelstraße in der Planung.

Angeregte Diskussionen vor allem um die Sanierung der Leuseler Ortsdurchfahrt. Bürgermeister Stephan Paule und der CDU-Vorstand beantworten viele Fragen und nehmen die Anregungen der Bürger auf. Foto: privat

Allen Straßensanierungen – egal ob Bund, Land, Kreis oder Stadt – gehe die Erkundung der Hausanschlüsse sowie der Ver- oder Entsorgungsleitungen durch die Stadtwerke voraus. Nötige Baumaßnahmen würden dann vor dem Straßenbau, wie jetzt gerade in Leusel, erledigt. So investieren also auch die Alsfelder Stadtwerke erhebliche Summen in die Ertüchtigung ihrer Infrastruktur, ergänzte Paule seine Ausführungen.

In der Diskussion mit den Bürgern gab es gerade um die Einführung von Tempo 30 für Lkw und die Sanierung der B 62 viele Fragen. Auch der geplante Lückenschluss des Fahrradweges zwischen Alsfeld und Angenrod wurde seitens der Leuseler angesprochen. Insbesondere die geplante Routenführung entlang der Bundesstraße und die geplante Durchmischung des Verkehrs innerhalb der Ortslage von Leusel mit dem Verkehr auf der Bundesstraße stießen auf Unverständnis. Hier, so war man sich einig, gelte es künftig noch stärker Einfluss auf die entsprechenden Planung zu nehmen.