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Das Restaurant Adel.es lädt ein zum zehnjährigen Jubiläums-CountdownNach zehn Jahren verlässt das Adel.es seinen Standort

ALSFELD (ol). Streetstyle-Wagyu-Burger, Flammkuchen, Oberhessische Tapas und Tostadas – auf der Speisekarte des Restaurant Adel.es gibt es eine Menge zu entdecken. Noch, denn schon bald wird es das Restaurant am Schwälmer Brunnen nicht mehr geben. Nach zehn Jahren gehobener Gastronomie wird sich das Restaurant mit einem Jubiläums-Countdown verabschieden. Das Beste aus zehn Jahren Adel.es wird es im Sommer im Zeitraffer geben.

Am 30. September ist es so weit: Restaurantleiterin Anja Graulich und ihr Team verabschieden sich nach zehn Jahren höherer Kulinarik von ihrem Restaurantstandort in der Alsfelder Innenstadt, das teilte die Besitzerin in einer Pressemitteilung mit. „Spezialisierung liegt im Trend. Ich möchte meine Kräfte bündeln, mich auf das Wesentliche konzentrieren, um so wieder Platz für neue Ideen und Herausforderungen zu schaffen. Ein individuelles Restaurant, wie das Adel.es betreibt sich nicht nebenbei, das würde der Gast sofort bemerken. Die Zeit ist reif für Veränderung“, so Graulich über ihre Entscheidung.

Kulinarisch ein Rückschlag für die historische Altstadt. Erst im letzten Jahr wurde das Restaurant von gleich drei renommierten Restaurantführern für seine überregionale Stellung bestätigt und auch – mittlerweile zum vierten Mal in Folge – mit der Auszeichnung F(F) geadelt. Der Varta-Führer habe im dritten Jahr hintereinander zwei Diamanten verliehen und auch der Falstaff-Guide bestätigte die Küche des Adel.es mit einem Anstieg von 83 auf 84 Punkten, so teilte die Inhaberin es in der Pressemitteilung mit.

„Wir bedauern es sehr, nach zehn Jahren das überregional mehrfach ausgezeichnete Restaurant im Herzen von Alsfeld zu verlieren. Natürlich kann ich die persönlichen Gründe von Anja Graulich verstehen, die sie zu diesem Schritt bewogen haben. Wir, der Magistrat der Stadt  Alsfeld und Vermieter des Adel.es, danken Frau Graulich für zehn Jahre ausgezeichneter Gastronomie im Herzen von Alsfeld und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg“, so Bürgermeister Stephan Paule, als Vorsitzender des Magistrats.

Kein Grund zur Traurigkeit: Catering wird es weiterhin geben

Doch die Küche des Adel.es wird auch weiterhin bestehen bleiben, ebenso der Cateringservice. Für Veranstaltungen sei dieser bereits über den 30. September hinaus gebucht. Die Adel.es Küche wird es aber weiterhin geben. Der Cateringservice wird ebenfalls wie gewohnt weiterlaufen, Cateringveranstaltungen seien bereits über den 30. September hinaus gebucht. Außerdem werde es die Adel.es Küche dem Trend entsprechend als ‚Pop-Up-Event Restaurant‘ an verschiedenen Standorten geben – natürlich auch im eigenen Hotel der VillaAdel.es. Exklusiv könne man das Team auch weiterhin für Firmen-Events und Feiern zuhause buchen. Es wird keine Entlassungen geben, so die Inhaberin.

Die Restaurant- und Hotelbetreiberin kann somit zufrieden und stolz auf die vergangenen Jahre zurück blicken: „Die Auszeichnungen und insbesondere unsere begeisterten Gäste sind die beste und wertvollste Bestätigung unserer Arbeit. Mein Team und ich haben mit Herzblut und Leidenschaft das Adel.es zu dem gemacht, was es jetzt ist. Darauf sind wir sehr stolz. Ich freue mich auf unseren letzten Sommer am Schwälmer Brunnen und alle diese fantastischen Momente aus zehn Jahren noch einmal konzentriert im Rahmen unseres Abschiedsmarathons aufleben zu lassen“, kommentiert Graulich abschließend.

10 Jahre Adel.es: Jubiläums-Rückblick und Abschied im Sommer

Im Sommer wird es zum Abschluss der zehn erfolgreichen Jahre nicht nur ein Jubiläums-Countdown geben, sondern ebenfalls ein Zeitraffer, der auf das Beste aus zehn Jahren Adel.es Alsfeld zurück blickt. „Hessen à la Carte“ mit Michael Scherenberg in 2014, Rezepte aus dem Restaurant im ausgezeichneten Buch „Hessische Weiberwirtschaften“ von Barbara Görlich 2013, kulinarische Lesungen mit Hellmar Bünnecke, Kochevents, Kochschule Public-Viewing zu Fußball-WMs und -EMs, unzählige klassische Veranstaltungen wie Firmenevents, Geburtstage, Hochzeiten und vieles mehr sind nur einige der paar Highlights aus zehn kulinarischen Jahren des Alsfelder Adel.es.

15 Gedanken zu “Nach zehn Jahren verlässt das Adel.es seinen Standort

  1. Ich wäre mal für einen guten Dönerladen mit echtem Kalbfleisch Döner nciht so wie jetzt alle Alibi Döner in Alsfeld

  2. Unter dem Deckmäntelchen der Anonymität können selbst die kleinsten Würstchen mal ein bisschen zündeln…
    Julian, vielleicht wird ja noch mal ein richtiger Brandstifter aus Dir!

  3. Man könnte dort eine art Begegnungs-Cafe errichten. Als guten Treffpunkt für Einheimische und Flüchtlinge, das wäre mal eine gute Idee. Wird bestimmt von Charitas mitgetragen wenn man Fragen würde.

  4. Na, Herr Riese hat noch nix geschrieben, ich denke mal in diesem Fall schreibt dieser Herr ne Doktor-Arbeit über das schnelle Internet, was teilweise in Kürze zur Verfügung steht. Vielleicht hilft er auch der besagten Firma mit beim buddeln. Als Plan B würd ich ihm und seinen Parteifreunden vorschlagen eine Insel zu kaufen (unbesiedelt gibts günstig) um „Linken“ glauben auszuleben.

  5. Sehr freundliche, gut ausgebildete Restaurantfachkraft, mit sehr guten Weinempfehlungen für die Weinbegleitung des Menüs. Ein Dankeschön, exzellent für das Menü. Außergewöhnlich für diesen Standort, hätten wir nicht erwartet. Schade dass es dieses Restaurant demnächst nicht mehr bei uns geben wird. Wir haben es immer sehr genossen!

  6. Gegen Backfisch hätte ich nichts aber Nordsee, ne wirklich nicht!

    Mittag Essen:
    Bechtel, Pietsch fette Soßen und ewig dasselbe.
    Pizza, Döner, asiatisch und die Bratwurst!

    Spitzen Köche, setzen mittlerweile auch auf die schnelle Gastronomie, ohne auf Qualität zu verzichten. http://ahoibysteffenhenssler.de/
    PS: Nur ein Beispiel für Inovation!

    Die Stadt sollte, bevor sie es vergibt, vielleicht mal die Bürger befragen, was ihrer Meinung nach fehlt!

  7. Also nochmal im ernst, Ich vermiss es Adeles nicht wirklich, aber schön das es wenigstens nicht „leer“ war über die 10 Jahre. Vom Außenbereich konnte man bei schönsten Wetter dort mittags nichts essen, da permanent geschlossen.

    Back to Topic Fisch Nordsee Filiale, wir haben in der Innenstadt fast alles doppelt und dreifach, sind ja alle schon bereits erwähnt worden, Fisch, Null nada, aber wahrscheinlich ist Alsfeld für so ne Filiale zu klein :-( ich würde es wirklich befürworten dass sowas kommt, sprüche mit Optiker Versicherungen, Metzger Bäcker kann ich bald nicht mehr hören, von daher war das von meiner Seite aus ein erst gemeinter Vorschlag!

  8. @Alsfelder
    Da man mich als Kunde in der Anfangszeit nicht mit Jeans in dem Laden sehen wollte bzw. ungern, war ich nie mehr dort. Es sei noch dazu bemerkt, das die Jeans sauber und ordentlich war. Pech gehabt, bringe ich eben mein Geld woanders hin.

  9. Das ist ja wirklich schade! Wo gehen die ganzen Menschenmassen die dieser Laden angezogen hat den jetzt essen? Die Menschentrauben die in der Mittagszeit im top gepflegten Außenbereich saßen und speisten. Die Alsfelder die Abend für Abend im voll besetzten Lokal feierten und die hohe Kochkunst im durchgehend geöffneten Gourmettempel genossen… Vorschlag: jeder der jetzt kommentiert schreibt dazu wieviel mal er schon dort war und wann zuletzt.

  10. Frau Graulich möchte sicherlich auch etwas kürzer treten, und ganz sicher hat sie Zahlen, die gegen die Existenz des Restaurants sprechen. Trotzdem sehr bedauerlich. Exzellente und hochpreisige Gastronomie im Vogelsberg scheint damit so gut wie am Ende zu sein. Ich wünsche ihr und ihrem Team viel Erfolg beim Catering.

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