
Jusos VB diskutierten bei „Pizza & Politik“ über den russischen AngriffskriegKrieg in Europa darf niemals Alltag werden
LAUTERBACH (ol). Bei einer neuen Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe „Pizza & Politik“ haben sich die Jusos VB mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beschäftigt. Im Mittelpunkt standen russische Kriegspropaganda, die Ideologie des Kremls sowie die Verantwortung Deutschlands in der Außen- und Sicherheitspolitik. Die Jugendlichen diskutierten außerdem über mögliche Friedensverhandlungen, Waffenlieferungen und die strategische Bedeutung der Ukraine.
Wie lässt sich russische Kriegspropaganda erkennen und welche Verantwortung trägt Deutschland im Umgang mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine? Diesen Fragen widmeten sich die Jusos VB bei der neuesten Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe „Pizza & Politik“. Gemeinsam setzten sich die Jugendlichen mit den Hintergründen des Krieges, der Ideologie des Kremls und den Auswirkungen auf die internationale Ordnung auseinander, heißt es in einer Pressemitteilung der Jusos VB.
Zum Einstieg gab die Co-Vorsitzende Julia Rausch einen kurzen inhaltlichen Input. Dabei beleuchtete sie die Ideologie des Kremls und das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands. Auch der damit verbundene Kurswechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik wurde thematisiert. Besonders wichtig sei es, den historischen Kontext des Konflikts zu verstehen und sich kritisch mit russischer Propaganda auseinanderzusetzen, die auch in unterschiedlichen Medien immer wieder verbreitet werde. „Dieser russische Angriffskrieg ist mehr als ein Angriff auf die Ukraine – er ist auch ein Angriff auf die demokratische Idee. Auch wenn das Kriegsgeschehen im Alltag vieler Menschen in Deutschland zunehmend in den Hintergrund rückt, darf Krieg in Europa niemals zur Normalität werden“, betonte Julia Rausch.
In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Jugendlichen über mögliche Friedensverhandlungen, die anhaltenden Debatten um Waffenlieferungen und die strategische Bedeutung der Ukraine aus. Dabei wurde auch die Rolle Deutschlands kritisch beleuchtet: etwa mit Blick auf die Energieabhängigkeit von Russland, die selbst nach der Annexion der Krim weiter ausgebaut wurde, oder den politischen Umgang verschiedener deutscher Parteien mit dem Krieg. „Zu einer progressiven Außenpolitik gehört es, sich solidarisch an die Seite des Staates zu stellen, der völkerrechtswidrig angegriffen wurde. Wir müssen die Ukraine weiterhin dabei unterstützen, ihr Land und ihre Bevölkerung zu verteidigen“, erklärte Paul Wieczorek, Co-Vorsitzender der Jusos VB.
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