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Trickbetrüger schlagen in Angersbach zuFalscher Bankmitarbeiter erbeutet 10.000 Euro von 86-Jähriger

WARTENBERG (ol). Eine 86-jährige Frau ist am Montag, den 2. November, in Wartenberg Opfer von Trickbetrügern geworden, die sich am Telefon als Bankmitarbeiter ausgaben. Während des Gesprächs erschien ein Mann an ihrer Haustür und ließ sich ihre Bankkarte samt PIN aushändigen. Kurz darauf wurden 10.000 Euro von ihrem Girokonto abgehoben. Die Polizei sucht Zeugen und warnt davor, Bankdaten oder Wertgegenstände an vermeintliche Bankmitarbeiter herauszugeben.

Eine Frau wurde am Montag, den 2. November, Opfer dreister Trickbetrüger. Diese riefen am Nachmittag die 86-Jährige an und gaben sich als Bankmitarbeiter aus. Im Verlauf des geschickt geführten Gesprächs gaukelten sie der Frau vor, dass es nach einem Onlineeinkauf zu Ungereimtheiten auf ihrem Konto gekommen sei. Noch während des Telefonats mit dem vermeintlichen Bankmitarbeiter tauchte ein Mann an der Haustür der Dame auf und ließ sich die Bankkarte mit der dazugehörigen PIN aushändigen. Nur kurze Zeit später wurden 10.000 Euro vom Girokonto der Dame abgehoben. Zu dem unbekannten Abholer der Bankkarte liegt nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Personenbeschreibung vor, heißt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu sich auffällig verhaltenden Personen oder Fahrzeugen am Montag in der Ortslage Angersbach machen können, werden gebeten, sich an die Polizei Lauterbach unter der Telefonnummer 06641/971-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de zu wenden.

Ihre Polizei gibt Tipps

Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon oder an Ihrer Haustür als Bankangestellter ausgibt, den Sie möglicherweise als solchen nicht erkennen.

Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld, Wertsachen, TANs oder Überweisungen von Ihnen fordert.

Rufen Sie den Ihnen bekannten Bankmitarbeiter unter der Ihnen bekannten Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.

ACHTUNG: Nutzen Sie hierzu nicht die Wahlwiederholungstaste, sondern legen Sie das Gespräch bewusst auf und wählen Sie die Nummer neu in das Telefon ein. Mittels sogenanntem „Call-ID-Spoofing“ können Betrüger tatsächlich jede frei gewählte Rufnummer auf dem Telefondisplay ihrer Opfer anzeigen lassen und sich so das Vertrauen erschleichen.

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