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Gemeinsamer Arbeitseinsatz zum JubiläumsabschlussErst die Hecken, dann die Spätzle

ALSFELD (ol). Der Alsfelder Tennisclub (ATC) hat sein 50-jähriges Jubiläumsjahr am Samstag, den 31. Oktober, mit einem gemeinsamen Arbeitseinsatz und einem geselligen Abend abgeschlossen. Während die Mitglieder auf der Tennisanlage Hecken schnitten und Pflegearbeiten erledigten, sorgte Lore Schreinert anschließend mit frisch zubereiteten Spätzle für das leibliche Wohl. Der von der OVAG unterstützte Abschlussabend bot Gelegenheit, auf das Vereinsjahr zurückzublicken und den ehrenamtlichen Helfern zu danken.

Am Ende lagen stattliche Berge Schnittgut bereit, die Hecken waren gestutzt und die Helferinnen und Helfer konnten zufrieden auf ihren Nachmittag zurückblicken. Beim Alsfelder Tennisclub wurde am Samstag, den 31. Oktober, noch einmal kräftig angepackt. Anschließend ging es ins Clubhaus, wo Lore Schreinerts hausgemachte Spätzle warteten. Gemeinsam arbeiten, miteinander lachen und danach in Ruhe zusammensitzen: So fand das 50-jährige Jubiläumsjahr des ATC einen passenden geselligen Abschluss, heißt es in einer Pressemitteilung des Alsfelder Tennisclubs.

Mit Sägen, Heckenscheren und Schubkarren ging es auf der Tennisanlage ans Werk. Geräte wurden mitgebracht, Aufgaben verteilt und dort mitgeholfen, wo gerade Hände gebraucht wurden. Edi Deniz und Andrej Krutsch organisierten geschickt die verschiedenen Tätigkeiten. Der umfangreiche Heckenschnitt verlangte Ausdauer, doch der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz. Zwischen Ästen und Schnittgut blieb immer Zeit für einen Scherz. Gemeinsam ging vieles leichter – und das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Für den ATC sind solche Arbeitseinsätze ein wichtiger Teil des Vereinslebens. Sie helfen, die Anlage zu erhalten und Kosten zu sparen. Vor allem aber zeigen sie, dass sich die Mitglieder für ihren Verein verantwortlich fühlen. Wer gemeinsam anpackt, lernt sich auch abseits des Tennisplatzes besser kennen. Dass an diesem Nachmittag unterschiedliche Generationen zusammenarbeiteten, gehörte ganz selbstverständlich dazu.

Foto: ATC

Am Abend wurde es im Clubhaus gemütlich. Lore Schreinert bereitete ihre Spätzle frisch zu und schabte sie mit geübter Hand vom Brett. Das ein oder andere Mitglied durfte das traditionsreiche Handwerk erlernen und einüben. Mit Käse und Röstzwiebeln serviert, schmeckte das schwäbische Traditionsgericht den Gästen hervorragend. Nach der Arbeit durfte es gern eine ordentliche Portion sein. Lore und allen, die in der Küche und bei der Bewirtung halfen, galt ein herzlicher Dank. Unterstützt wurde der Abschlussabend von der OVAG, der der ATC ebenfalls für ihr Engagement dankte.

Foto: ATC

An den Tischen wurde erzählt, gelacht und auf das Vereinsjahr zurückgeblickt. Auch die ATC-Hymne wurde gespielt – ein schöner gemeinsamer Bezugspunkt zum Ausklang eines besonderen Jahres.

50 Jahre ATC boten 2026 Anlass, sich an die Vereinsgeschichte zu erinnern und zugleich nach vorn zu schauen. Der Verein ist auf mehr als 200 Mitglieder gewachsen. Damit all diese Menschen gute Bedingungen für Sport und Begegnung vorfinden, braucht es über das ganze Jahr hinweg verlässliche Arbeit: bei der Pflege der Plätze, im Trainings- und Mannschaftsbetrieb, für den Nachwuchs und bei Veranstaltungen. Vieles davon geschieht im Hintergrund und wird erst sichtbar, wenn es einmal fehlt.

Zugleich hat der ATC neue Vorhaben auf den Weg gebracht. Mit ihrem deutlichen Votum gab die Mitgliederversammlung im September den Auftrag, den Bau eines neuen Padel-Platzes unter dem Vorbehalt der Förderung weiterzuverfolgen. Planungen, Förderanträge und Finanzierungsgespräche beschäftigten den Vorstand auch im Jubiläumsjahr intensiv. Mit Andreas Armbruster übernahm zudem ein neuer Sport- und Jugendwart Verantwortung für die weitere sportliche Entwicklung. Er koordiniert zudem das neue Vereins-Marketing.

Der zweite Vorsitzende Gerhard Schreinert dankte allen, die sich eingebracht hatten: „Ob jemand die Hecke schneidet, beim Training hilft, etwas organisiert oder in der Küche steht – wir brauchen all diese Menschen. Deshalb gilt unser Dank nicht nur den Helfern von heute, sondern allen, die das ganze Jahr über für den ATC da sind. Wir haben viel gemeinsam geschafft. Und heute hat man wieder gemerkt, wie viel Spaß das miteinander machen kann.“

Beim anschließenden Zusammensitzen blieb Zeit, genau das zu genießen: gutes Essen, gute Gespräche und die Freude darüber, Teil dieser Vereinsgemeinschaft zu sein.

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