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Vogelsberger Philipp Mettler unter den Osthessische DelegiertenJunge Union Osthessen beim Deutschlandtag in Bonn: Klare Forderungen, intensive Debatten und starke hessische Beteiligung

BONN/OSTHESSEN (ol). Sechs Vertreter der Jungen Union Osthessen nahmen von Freitag, den 16. Oktober, bis Sonntag, den 18. Oktober, am 78. Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands in Bonn teil. Im Mittelpunkt standen Reformen der Sozialversicherungssysteme, die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands und die politische Ausrichtung der Union. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein von sämtlichen JU-Landesverbänden unterstützter Initiativantrag der JU Hessen, der unter anderem eine konsequentere Umsetzung programmatischer Ziele fordert.

Drei Tage voller politischer Debatten, richtungsweisender Entscheidungen und intensiver Begegnungen: Von Freitag, den 16. Oktober, bis Sonntag, den 18. Oktober, fand im World Conference Center in Bonn der 78. Deutschlandtag der Jungen Union Deutschlands statt. Unter den rund 300 Delegierten waren auch sechs Vertreter aus dem Bezirksverband der Jungen Union Osthessen, heißt es in einer Pressemitteilung der Jungen Union Osthessen.

Aus dem Kreisverband Fulda nahmen der stellvertretende JU-Landesvorsitzende Benedikt Stock, Landesvorstandsmitglied Anna Bunting, Kreisvorsitzender Alexander Kluge sowie Kreisgeschäftsführer Finn Nattmann teil. Der Kreisverband Hersfeld-Rotenburg wurde durch seinen Vorsitzenden Philipp Schneider vertreten. Aus dem Vogelsbergkreis reiste der JU-Bezirksvorsitzende Osthessen, Philipp Mettler, nach Bonn.

Im Mittelpunkt des Deutschlandtags standen die notwendigen Reformen der Sozialversicherungssysteme, die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands sowie die politische Ausrichtung der Union. Bereits am Freitag forderten der wiedergewählte JU-Bundesvorsitzende Johannes Winkel und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst mehr Entschlossenheit bei der Umsetzung politischer Reformen.

Mit besonderer Spannung wurde am Samstag der Auftritt von Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet. Nach den Auseinandersetzungen über die Rentenpolitik beim vergangenen Deutschlandtag stand erneut die Generationengerechtigkeit im Mittelpunkt.

„Die Junge Union hat in Bonn deutlich gemacht, dass sie nicht einfach jede Entscheidung der Bundesregierung abnicken wird. Gerade unsere Generation wird die Folgen heutiger politischer Entscheidungen noch jahrzehntelang tragen. Deshalb brauchen wir jetzt mutige Reformen und dürfen notwendige Veränderungen nicht immer weiter aufschieben“, erklärt der osthessische Bezirksvorsitzende Philipp Mettler.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte ein Initiativantrag der JU Hessen mit dem Titel „Selbstzerstörerischen Kurs beenden, Volkspartei bleiben, Halt geben“. Darin fordert der Landesverband von der CDU mehr politisches Selbstbewusstsein, eine bessere Abstimmung zwischen Partei, Fraktion und Bundesregierung sowie die konsequente Umsetzung eigener programmatischer Ziele. Der Vorstoß wurde von sämtlichen Landesverbänden der Jungen Union unterstützt.

Der stellvertretende JU-Landesvorsitzende Benedikt Stock betont: „Die breite Unterstützung für unseren hessischen Initiativantrag zeigt, dass der Wunsch nach einem selbstbewussteren Auftreten der CDU und die konsequente Umsetzung der vereinbarten Reformen weit über Hessen hinausgeht. Wir wollen eine geschlossen auftretende Union, die die geeint die Blockade-SPD immer wieder daran erinnert, dass sie nicht nur eine Verantwortung für sich als Partei hat, sondern auch für die Zukunftsfähigkeit der Sozialversicherungssysteme und des künftigen Wohlstands im Land.“

Auch personell konnte die JU Hessen Erfolge verzeichnen: Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Jungen Gruppe der Unionsfraktion, Pascal Reddig, wurde als stellvertretender JU-Bundesvorsitzender wiedergewählt. Mit Elena Hilgers wurde zudem eine weitere Hessin in den Bundesvorstand gewählt. Der bisherige Beisitzer Fabian Beine wurde verabschiedet. Er ist inzwischen Digitalbeauftragter der CDU Deutschlands.

Neben den großen bundespolitischen Debatten stand auch die inhaltliche Arbeit im Mittelpunkt. Unter dem Titel „Lust auf Zukunft – Deutschland zum KI-Anwendungsweltmeister machen“ beschäftigte sich der Leitantrag mit den Chancen künstlicher Intelligenz für Wirtschaft und Gesellschaft. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger warb dabei für mehr Innovationsfreude und weniger Bürokratie.

Auch aus Osthessen gab es eine aktive Beteiligung an den Beratungen: Anna Bunting, die neben ihrer Tätigkeit im hessischen Landesvorstand auch stellvertretende Vorsitzende der JU-Bundeskommission Gesellschaft und Familie ist, brachte sich mit Redebeiträgen in die Antragsberatung ein.

„Der Deutschlandtag lebt davon, dass wir nicht nur bekannten Politikern zuhören, sondern unsere eigenen politischen Positionen entwickeln und miteinander diskutieren. Gerade in den Antragsberatungen wird deutlich, wie viele gute Ideen und wie viel Fachwissen in unserem Verband stecken. Diese inhaltliche Arbeit ist für mich ein besonders wichtiger Bestandteil der Jungen Union“, erklärt Bunting.

Auch der Fuldaer JU-Kreisvorsitzende Alexander Kluge unterstreicht die Bedeutung des Austauschs zwischen Bundes- und Kommunalpolitik: „Die großen politischen Herausforderungen werden nicht nur in Berlin diskutiert, ihre Auswirkungen spüren die Menschen auch bei uns vor Ort. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Junge Union unsere Erfahrungen aus der kommunalen Arbeit in die bundespolitischen Debatten einbringen. Der Deutschlandtag bietet dafür eine hervorragende Gelegenheit.“

Den politischen Abschluss bildete am Sonntag die Rede des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Neben den Beratungen bot das Wochenende den osthessischen Teilnehmern zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Jungunionisten aus dem gesamten Bundesgebiet.

„Neben den politischen Diskussionen ist es vor allem die Gemeinschaft, die einen Deutschlandtag ausmacht. Der Austausch mit engagierten jungen Menschen aus ganz Deutschland gibt uns neue Motivation für unsere politische Arbeit vor Ort. Wir nehmen viele Ideen und Anregungen mit nach Osthessen“, so Mettler abschließend.

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