
Rund 80 Einsatzkräfte in der AltstadtFeuer in Alsfelder Fachwerkhaus schnell gelöscht
ALSFELD (ol). Ein Brand in einem Fachwerkhaus in der Alsfelder Altstadt hat am Dienstagabend einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 17.17 Uhr wurden die Einsatzkräfte wegen einer unklaren Rauchentwicklung alarmiert. Das Feuer im ersten Obergeschoss konnte schnell gelöscht werden. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort und kontrollierten das Gebäude anschließend auf mögliche Glutnester. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr Alsfeld ist am Dienstagabend zu einer unklaren Rauchentwicklung in der Altstadt alarmiert worden. Aus einem Fachwerkgebäude drang an mehreren Stellen Rauch. Die Einsatzkräfte konnten den Brand im ersten Obergeschoss löschen und ein größeres Feuer verhindern, berichtet die Vogelsberger Zeitung in einer Pressemitteilung.
Der Alarm ging um 17.17 Uhr ein. Bereits auf der Anfahrt erkannte die Feuerwehr eine Rauchentwicklung aus dem Fachwerkhaus. Aufgrund der engen Bebauung in der Altstadt erhöhte Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer das Alarmstichwort von F2 auf F3. Damit wurde der Kräfteansatz deutlich verstärkt.
Da zunächst unklar war, ob sich Menschen im Gebäude befanden, brachen die Einsatzkräfte die Haustür auf und gingen mit mehreren Trupps unter Atemschutz ins Innere. Während ein Teil der Feuerwehrleute nach dem Brandherd suchte, durchsuchten weitere Trupps die oberen Stockwerke. Personen befanden sich nicht im Gebäude.
Die Brandstelle entdeckten die Einsatzkräfte im ersten Obergeschoss und löschten das Feuer. Anschließend begannen umfangreiche Nachlöscharbeiten. Dazu mussten Wände und Decken geöffnet sowie OSB-Platten von den Wänden entfernt werden, um mögliche Glutnester aufzuspüren.
Feuerwehr kontrolliert das Gebäude auf Glutnester
Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer erklärte vor Ort, dass die Feuerwehr besonders gründlich vorgehe, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Er erinnerte an einen Brand in der Alsfelder Obergasse im März 2020, bei dem es nach einem Feuer am Tag in der folgenden Nacht erneut gebrannt hatte. Warum es damals zu dem weiteren Brand gekommen war, sei nicht geklärt worden.
Das betroffene Fachwerkgebäude ist derzeit eine Baustelle. Rauchmelder waren deshalb nicht installiert. Gemeldet worden war der Einsatz von Anrufern, die eine unklare Rauchentwicklung bemerkt hatten.
Rund 80 Einsatzkräfte vor Ort
Neben der Feuerwehr Alsfeld aus der Kernstadt waren die Stadtteilfeuerwehren Leusel, Eifa, Eudorf und Lingelbach im Einsatz. Die Feuerwehr Lauterbach, Löschzug Mitte, unterstützte mit einem Teleskopmast und einem Tanklöschfahrzeug. Aus Homberg kam zusätzlich eine Drehleiter. Beide Drehleitermittel mussten nicht eingesetzt werden.
Insgesamt waren nach Angaben von Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Außerdem waren ein Rettungswagen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) und die Polizei im Einsatz. Auch der Landrat, der Erste Kreisbeigeordnete, Bürgermeister Paule und Kreisbrandinspektor Büttner machten sich ein Bild von der Lage.
Verletzt wurde niemand. Während des Einsatzes wurde die Einsatzstelle bereits verkleinert, sodass ein Teil der Kräfte abrücken konnte. Die Feuerwehr wollte das Gebäude weiter auf verbliebene Hitze kontrollieren, mögliche Glutnester beseitigen und den Zugang sichern. Anschließend sollte eine Brandwache das Gebäude nochmals überprüfen.
Fotos: Vogelsberger Zeitung
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