
Achtsamkeit und persönliche AuszeitEin Tag zum Durchatmen: „Zeit für mich“ am Frauentag
MAAR (ol). Der Frauentag „Zeit für mich“ im Evangelischen Gemeindehaus Maar bot den Teilnehmerinnen Gelegenheit, bewusst aus dem Alltag auszusteigen und neue Kraft zu schöpfen. Mit Spaziergang, Märchenerzählung, kreativen Angeboten und gemeinsamen Gesprächen stand der Tag ganz im Zeichen von Achtsamkeit und persönlicher Auszeit. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Erwachsenenarbeit 55plus des Evangelischen Dekanats Vogelsberg gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team.
Einfach mal raus aus dem Alltag, zur Ruhe kommen und Zeit für sich selbst haben: Dazu lud der Frauentag „Zeit für mich“ ins Evangelische Gemeindehaus Maar ein. Organisiert wurde der Nachmittag und Abend von Cordula Otto von der Erwachsenenarbeit 55plus des Evangelischen Dekanats Vogelsberg gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Team Silvia Völker und Petra Krüger, heißt es in einer Pressemitteilung des Evangelischen Dekanats Vogelsberg.
Auf Anfrage von Frauen entstand so ein Tag, der ganz im Zeichen von Achtsamkeit und persönlicher Auszeit stand: Wie gehe ich mit Gott, mit anderen Menschen und mit mir selbst um? Ein Impuls zu Beginn erinnerte daran, dass jeder Mensch Zeiten der Ruhe braucht, um neue Kraft zu schöpfen.
Dass Achtsamkeit nicht nur ein Gedanke ist, sondern ganz praktisch erfahrbar sein kann, erlebten die Teilnehmerinnen bei verschiedenen Aktionen. Bei einem achtsamen Spaziergang ging es darum, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und mithilfe von Spiegeln neue Blickwinkel einzunehmen. Eine Märchenerzählung von Silvia Völker lud anschließend zum Zuhören und Entspannen ein. Beim gemeinsamen Kartengestalten, bei gegenseitigen Massagen und vor allem beim Austausch miteinander blieb außerdem viel Raum für persönliche Begegnungen.

Foto: Cordula Otto
Auch kulinarisch kam der Frauentag nicht zu kurz: Nach einem Sektempfang gab es Kaffee und Kuchen, bevor ein gemeinsames Mitbringbuffet den Tag gemütlich ausklingen ließ.
Die Stimmung war freundlich, interessiert und lebendig. Besonders die Mischung aus Impulsen, gemeinsamen Aktivitäten und freier Zeit kam bei den Teilnehmerinnen gut an. Wie nachhaltig die Anregungen waren, zeigte die Rückmeldung einer Teilnehmerin zwei Tage später: „So ein besonderer Tag. Ich gehe ganz anders mit meinem Tag um, achte mehr auf mich und andere.“ Auch die Impulse und die Zeit zum freien Austausch seien für sie besonders wertvoll gewesen.
Der Frauentag zeigte damit vor allem eines: Manchmal braucht es gar nicht viel, um neue Kraft zu schöpfen, sondern einfach die bewusste Entscheidung, sich selbst Zeit zu schenken.
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