
Neue Wohnformen für FeldatalBürgerliste startet Interessenabfrage für kompaktes, modulares Wohnen
FELDATAL (ol). Die Bürgerliste Feldatal startet im Rahmen der Wohn- und Siedlungsstrategie „Feldatal 2035“ eine unverbindliche Interessenabfrage zu kompaktem, modularem Wohnen. Damit soll ermittelt werden, ob Interesse an entsprechenden Wohnangeboten besteht und ob Grundstückseigentümer geeignete Flächen zur Verfügung stellen könnten. Konkrete Standorte, Bauweisen oder Preise stehen noch nicht fest. Die Ergebnisse sollen anschließend öffentlich vorgestellt werden.
Die Idee ist auf dem Tisch, die nächsten Schritte sind angestoßen – jetzt soll herausgefunden werden, ob daraus tatsächlich ein konkretes Wohnprojekt entstehen kann. Im Rahmen der Wohn- und Siedlungsstrategie „Feldatal 2035“ hat die Bürgerliste Feldatal die Entwicklung neuer Wohnformen angestoßen. Ein möglicher Ansatz ist dabei eine kleinere modulare Wohnsiedlung. Nach der Beratung der Strategie in der Gemeindevertretung und im Bauausschuss geht es nun um die Frage, ob es Menschen gibt, die sich ein solches Zuhause in Feldatal vorstellen können – und ob geeignete Grundstücke vorhanden sind, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerliste Feldatal.
Genau das soll eine neue, unverbindliche Online-Interessenabfrage herausfinden, die ab sofort unter buergerliste-feldatal.de erreichbar ist. „Wir haben viel über die Frage gesprochen, wie Feldatal in Zukunft als Wohnort attraktiv bleiben und sich weiterentwickeln kann. Jetzt wollen wir nicht weiter nur theoretisch darüber sprechen, sondern zuhören und herausfinden, was die Menschen tatsächlich brauchen“, erklärt Timo Wagner, Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste Feldatal.
Im Mittelpunkt stehen kompakte, modular errichtete Häuser. Sie könnten insbesondere für Menschen interessant sein, die weniger Wohnfläche benötigen, den Aufwand für Haus und Garten reduzieren möchten oder nach Feldatal zurück- beziehungsweise neu zuziehen möchten. Auch barrierearme Wohnmöglichkeiten und Formen des gemeinschaftlichen Wohnens können in der Abfrage berücksichtigt werden.
Auch Menschen, die heute noch nicht in Feldatal leben, sind ausdrücklich angesprochen. „Für uns ist gerade diese Rückmeldung spannend: Gibt es Menschen außerhalb Feldatals, die gerne hier leben würden, wenn sie ein passendes Wohnangebot finden? Und wie stellen sich Menschen, die bereits hier leben, ihr zukünftiges Zuhause vor?“, sagt Danny Aschoff, der die technische Umsetzung der Interessenabfrage übernommen hat.
Die Abfrage ermöglicht es, eigene Wohnwünsche zu beschreiben – beispielsweise hinsichtlich Wohnfläche, Eigentum oder Miete sowie gemeinschaftlich nutzbarer Bereiche. Gleichzeitig können sich Grundstückseigentümer melden, die sich grundsätzlich vorstellen könnten, eine geeignete Fläche für ein solches Projekt bereitzustellen.
Dabei geht es ausdrücklich noch nicht um konkrete Kauf- oder Mietangebote. Ein Standort steht ebenso wenig fest wie eine konkrete Bauweise, Umsetzung oder Preisgestaltung. Grundstücke können aus allen sieben Feldataler Ortsteilen gemeldet werden; deren Eignung und Bebaubarkeit müssten anschließend gesondert geprüft werden.
„Wir stehen ganz bewusst am Anfang. Uns interessiert zunächst, ob hinter der Idee tatsächlich ein Bedarf steht und welche Vorstellungen die Menschen damit verbinden“, so Wagner. Besonders gespannt sind Wagner und Aschoff deshalb auf die ersten Rückmeldungen. „Wir wissen momentan noch nicht, was am Ende dabei herauskommt. Genau das macht die Abfrage so interessant. Vielleicht melden sich deutlich mehr Wohninteressierte als erwartet, vielleicht werden uns interessante Grundstücke genannt oder es entstehen ganz andere Ideen. Wir wollen die Ergebnisse offen aufnehmen und daraus die nächsten Schritte ableiten“, sagt Aschoff.
Die Auswertung soll anschließend öffentlich vorgestellt werden. Damit soll sichtbar werden, welcher Bedarf besteht, welche Wohnwünsche genannt werden und welche Möglichkeiten sich daraus für Feldatal ergeben könnten.
Die Teilnahme ist unverbindlich und begründet weder einen Anspruch auf ein Grundstück noch auf ein späteres Wohnangebot. Die Interessenabfrage richtet sich an Wohninteressierte ebenso wie an Grundstückseigentümer. Die Abfrage ist ab sofort unter buergerliste-feldatal.de erreichbar. Fragen können per E-Mail an modulhaus@buergerliste-feldatal.de gerichtet werden.“
Auch interessant:



Schreibe einen Kommentar
Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.
Einloggen Anonym kommentieren