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Jusos Vogelsberg diskutieren über Ergebnisse der vergangenen Landtagswahlen„Wir müssen genauer hinschauen“

LAUTERBACH (ol). Bei der Veranstaltung „Pizza und Politik“ haben die Jusos Vogelsberg mit Jugendlichen über die Ergebnisse der vergangenen drei Landtagswahlen diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem soziale Gerechtigkeit, populistische Wahlkampftaktiken, der Einfluss einzelner Kandidaten sowie die Frage, warum die SPD Schwierigkeiten hat, Wähler von der AfD zurückzugewinnen. Die Jusos sehen insbesondere den Vertrauensverlust vieler Wähler als Herausforderung für die Sozialdemokratie.

Bei „Pizza und Politik“ kamen Wahlergebnisse, politische Fragen und jede Menge Gesprächsstoff auf den Tisch. Die Jusos Vogelsberg diskutierten bei der jüngsten Ausgabe des Formats mit interessierten Jugendlichen über die vergangenen drei Landtagswahlen und deren Bedeutung für die Sozialdemokratie, heißt es in einer Pressemitteilung der Jusos Vogelsberg.

Nach einem kurzen Input mit den wichtigsten Fakten ging es in Kleingruppen weiter. Dabei wurden die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin genauer unter die Lupe genommen und die Frage besprochen, was die Ergebnisse für die Sozialdemokratie bedeuten.

Im Mittelpunkt standen unter anderem der Einfluss einzelner Kandidaten, soziale Gerechtigkeit als Wahlkampfthema und der Umgang mit populistischen Wahlkampftaktiken. Daneben ging es um den Einfluss internationaler Themen auf Wahlkämpfe, die Frage nach Landtagswahlen als „Denkzettel“ für die Bundespolitik sowie unterschiedliche Koalitionsmöglichkeiten in den Ländern. Diskutiert wurde außerdem, warum es der SPD schwerfällt, Wähler von der AfD zurückzugewinnen.

„Der Abend hat gezeigt, dass gerade junge Menschen sehr genau hinschauen und politische Entwicklungen kritisch diskutieren wollen. Uns geht es darum, diesen Austausch zu ermöglichen und gemeinsam darüber zu sprechen, was die Ergebnisse für die Zukunft der Sozialdemokratie bedeuten“, sagt der Juso-Co-Vorsitzende Paul Wieczorek.

Eine zentrale Erkenntnis des Abends sei aus Sicht der Jusos auch der große Vertrauensverlust vieler Wähler. Für die Jusos sei das jedoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Vertrauen kommt nicht von allein zurück. Wir müssen dafür sorgen, dass die SPD wieder für konkrete Verbesserungen im Leben der Menschen steht. Dafür müssen wir zuhören, ehrlich über Fehler sprechen und gleichzeitig den Mut haben, unsere eigenen Antworten auf die Zukunft zu formulieren“, betont die Juso-Co-Vorsitzende Julia Rausch.

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