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Ausstellung in der Volkshochschule eröffnet„Rechter Terror in Hessen“ ist in der Alsfelder vhs noch bis zum 16. Oktober Thema

ALSFELD (ol). Die Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“ ist noch bis zum 16. Oktober in der Volkshochschule in Alsfeld zu sehen. Bei der Eröffnung stellten die Politikwissenschaftler Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt gemeinsam mit Felix Münch von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung die Hintergründe und Schwerpunkte vor. Grundlage der Ausstellung sind Recherchen für das gleichnamige Buch sowie Fotografien von Mark Mühlhaus.

Aufklären, ein Bewusstsein schaffen, an die Opfer erinnern und die Demokratie stärken: Das sind die Ziele der Ausstellung „Rechter Terror in Hessen“, die noch bis zum 16. Oktober in der Alsfelder vhs, Im Klaggarten 6, zu sehen ist. Zur offiziellen Eröffnung waren neben Landrat Dr. Jens Mischak auch Felix Münch von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung (HLZ) sowie Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt zu Gast. Die beiden haben das Buch „Rechter Terror in Hessen“ verfasst und die Ausstellung konzipiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Vogelsbergkreises.

Rechte Gewalt ist auch in Hessen immer wieder Thema – etwa durch den Mord an Dr. Walter Lübcke 2019 oder das Attentat von Hanau 2020. Nach den Recherchen der Politikwissenschaftler Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt haben seit der Gründung des Bundeslandes mindestens 21 Menschen durch rechte Gewalt ihr Leben verloren. Die beiden haben die Thematik in ihrem Buch „Rechter Terror in Hessen“ aufgearbeitet. Ihre Recherchen bilden gemeinsam mit bebilderten Exponaten des Fotografen Mark Mühlhaus die Grundlage der Ausstellung.

Landrat Dr. Mischak eröffnete die Ausstellung mit einem kurzen Grußwort und schloss mit dem Appell: „Lassen Sie uns für unsere Demokratie einstehen.“ Anschließend gingen Felix Münch von der HLZ sowie Yvonne Weyrauch und Sascha Schmidt in einem Grußwort und einem Kurzvortrag auf die thematischen Schwerpunkte der Ausstellung ein. Es brauche Menschen, die gegen die Feinde der Demokratie einstehen und sie stärken, betonte Münch.

Weyrauch und Schmidt erläuterten anschließend die ursprüngliche Idee zur Ausstellung. Mit ihr wollen sie die unterschiedlichen Ausprägungen rechter Gewalt sichtbar machen und für das Thema sensibilisieren. Die Ausstellung beschreibt rechten Terror in seinen unterschiedlichen Facetten und setzt sich mit dem Umgang damit auseinander.

Die Ausstellung ist ein Projekt des DGB-Bildungswerkes Hessen e. V. und wird von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der DEXT-Fachstelle des Vogelsbergkreises statt und richtet sich an Interessierte ab 14 Jahren.

Anmeldungen auch für Gruppen möglich

Die Ausstellung kann noch bis zum 16. Oktober während der Geschäftszeiten der vhs besucht werden: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr. Eine Anmeldung ist für Einzelbesucher nicht erforderlich.

Gruppen und Schulklassen können sich für eine Besichtigung an die vhs oder per E-Mail an dext@vogelsbergkreis.dewenden. Gemeinsam mit dem Jugendbildungswerk des Vogelsbergkreises wurde zudem ein pädagogisches Begleitkonzept entwickelt, das unter anderem Seminarangebote ermöglicht.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der vhs Vogelsberg.

 

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