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Acht Hektar Fläche vom Brand betroffenFeuerwehr Lauterbach bekämpft Waldbrand bei Heblos und Maar

LAUTERBACH (ol). Am 5. August bekämpfte die Feuerwehr Lauterbach einen Wald- und Flächenbrand zwischen Heblos und Maar. In der Gemarkung Hälsberg standen rund acht Hektar Fläche in Flammen. Landwirte unterstützten die Einsatzkräfte mit Gülle- und Wasserfässern und stellten rund 150 Kubikmeter zusätzliches Löschwasser bereit. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr Lauterbach hat am vergangenen Mittwochnachmittag einen größeren Wald- und Flächenbrand zwischen Heblos und Maar bekämpft, berichtet die Vogelsberger Zeitung in einer Pressemitteilung. Nach Angaben von Stadtbrandinspektor Jürgen Eifert wurden die Löschzüge Lauterbach-Mitte und Lauterbach-Ost unter dem Einsatzstichwort „F Wald 2“ alarmiert. Betroffen war ein rund acht Hektar großes Gebiet in der Gemarkung Hälsberg, berichtet die Feuerwehr Lauterbach in einer Mitteilung.

Die Einsatzkräfte nahmen unmittelbar nach ihrem Eintreffen die Brandbekämpfung auf. Entscheidend für den schnellen Einsatzerfolg war dabei die Unterstützung zahlreicher Landwirte aus der Region. Sie stellten mit ihren Gülle- und Wasserfässern nach Angaben der Feuerwehr rund 150 Kubikmeter zusätzliches Löschwasser zur Verfügung.

„Das möchte ich ausdrücklich als sehr vorbildlich erwähnen“, betonte Eifert. Durch die zusätzliche Wasserversorgung habe die Feuerwehr die Lage vergleichsweise schnell unter Kontrolle bringen können.

Dennoch war der Einsatz auch am Nachmittag noch nicht beendet. Die Feuerwehr führte umfangreiche Nachlöscharbeiten durch und grub den Boden stellenweise um, um versteckte Glutnester zu beseitigen und ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Die Arbeiten sollten sich bis in die späten Abendstunden hinziehen.

Besonders herausfordernd waren die schwierigen Geländeverhältnisse. Das Feuer breitete sich auf einer steilen Hanglage mit trockenem Magerrasen aus. Ein leichter Wind begünstigte zusätzlich die Ausbreitung der Flammen. Nach Angaben des Stadtbrandinspektors drang das Feuer zudem bereits rund 20 bis 30 Meter in ein angrenzendes Waldstück vor. Genau dieser Bereich musste anschließend intensiv kontrolliert und nachgelöscht werden.

Die Wasserversorgung stellte die Einsatzkräfte vor eine logistische Herausforderung. Gemeinsam mit den Landwirten richtete die Feuerwehr mehrere zentrale Tankstellen ein, an denen die Wasserfässer befüllt wurden. So konnte eine kontinuierliche Versorgung der Löschfahrzeuge sichergestellt werden.

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Aufgrund der hohen Temperaturen mussten die Einsatzkräfte jedoch regelmäßig mit Trinkwasser versorgt und häufiger ausgewechselt werden, um die körperliche Belastung zu reduzieren.

Neben den Löschzügen Lauterbach-Mitte, Lauterbach-Ost sowie weiteren Einheiten der Stadt Lauterbach waren auch der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz und die Drohnenstaffel aus Grebenhain im Einsatz.

Für die Feuerwehr Lauterbach war es bereits der nächste fordernde Einsatz innerhalb kurzer Zeit. Erst vor einer Woche hatte der verheerende Großbrand in der Lauterbacher Innenstadt mit mehreren hundert Einsatzkräften die Feuerwehr stark beansprucht. Seitdem kamen bereits mehrere weitere Einsätze hinzu. Für Eifert steht dennoch fest: „Wenn wir gerufen werden, sind wir natürlich da.“

Fotos: Vogelsberger Zeitung

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