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Ehrenamt für BienengesundheitVogelsbergkreis ernennt neuen Bienensachverständigen

VOGELSBERGKREIS (ol). Am 7. August hat Landrat Dr. Jens Mischak Michael Seibert aus Homberg zum Bienensachverständigen ernannt. Der Homberger unterstützt künftig ehrenamtlich Imker sowie das Veterinäramt bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Bienenseuchen. Thematisiert wurden außerdem die Herausforderungen durch die Asiatische Hornisse. Mit der Ernennung wächst die Zahl der Bienensachverständigen im Vogelsbergkreis auf zwölf.

Standortwahl, die Bekämpfung von Krankheiten oder einfach nur ein Tipp vom erfahrenen Routinier: Die ehrenamtlichen Bienensachverständigen des Vogelsbergkreises sind verlässliche Ansprechpartner für ihre Imker-Kollegen im Kreis. „Und wir freuen uns umso mehr, mit Michael Seibert aus Homberg einen weiteren Bienensachverständigen in unseren Reihen begrüßen zu dürfen“, sagt Landrat Dr. Jens Mischak beim Ernennungstermin in der Kreisverwaltung.

Neben dem Homberger Imker ist dazu auch Amtstierarzt Dr. Robert Riße vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz gekommen, der mit den aktuell elf Bienensachverständigen im Kreis im engen Austausch steht, so heißt es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung. Sie alle verfügen über mindestens fünf Jahre praktische Erfahrung in der Bienenhaltung, bevor sie sich zum Sachverständigen fortbilden lassen können. Nach Qualifizierung und Ernennung arbeiten sie eng mit der Behörde zusammen, um beispielsweise bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Bienenseuchen und -krankheiten, etwa der Varroamilbe oder der Amerikanischen Faulbrut, zu unterstützen. „Weiterhin sind sie alle wichtige Ansprechpartner und Berater – für das Veterinäramt, aber auch für die Imker vor Ort“, sagt der Landrat.

So ab sofort auch Michael Seibert, der vor einigen Jahren das Imkern für sich entdeckt hat und sich nun als Sachverständiger einbringen wird. Neben Varroamilbe und Faulbrut war auch eine weitere Herausforderung für die heimischen Imker Gegenstand des Gesprächs. Denn die Asiatische Hornisse breitet sich von Südhessen her aus und stellt eine Gefahr für Bienenvölker dar. Deren Schutz erfordert zusätzliches Know-how, teure Schutzanzüge und spezielles Gerät. Das stellt Imker und Imkervereine vor Herausforderungen, wie der frischgebackene Bienensachverständige berichtet.

„Umso dankbarer können wir alle sein, dass sich Menschen ehrenamtlich für ihre Region engagieren und einsetzen“, unterstreicht der Landrat und ergänzt abschließend: „Sie tragen mit dazu bei, dass wir alle hochwertigen regionalen Honig genießen können.“

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