
Schneller Einsatz verhindert AusbreitungFeuerwehren der Stadt Romrod löschen Böschungsbrand an der L3165
ROMROD (ol) . Am 2. August wurden die Feuerwehren der Stadt Romrod zu einem Böschungsbrand an der L3165 zwischen Strebendorf und Vadenrod alarmiert. Das Feuer hatte sich bereits auf ein Waldstück ausgebreitet, konnte jedoch durch den schnellen Einsatz der rund 40 Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden. Unterstützung kam von einem örtlichen Landwirt mit einem wassergefüllten Güllefass.
Am Sonntagabend des 2. Augusts, wurden die Feuerwehren der Stadt Romrod gegen 18.00 Uhr unter dem Alarmstichwort F1 Wald zu einem Böschungsbrand an der L3165 zwischen Strebendorf und Vadenrod alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatte sich das Feuer bereits von der Böschung in ein angrenzendes Waldstück ausgebreitet, heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr Romrod. Aufgrund der trockenen Vegetation breitete sich der Brand zunächst zügig aus. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Löschmaßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Foto: Feuerwehr Romrod
Im Einsatz waren die Einsatzabteilungen aus Strebendorf, Romrod und Zell. Insgesamt befanden sich rund 40 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Während der Löscharbeiten war die L3165 im betroffenen Bereich voll gesperrt. Unterstützung erhielten die Feuerwehren zudem von einem örtlichen Landwirt, der mit einem mit Wasser gefüllten Güllefass bei den Löscharbeiten half. Zu der Brandursache können die Feuerwehren der Stadt Romrod keine Angaben machen. Eine Streife der Polizeistation Alsfeld war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Einsatzleiter Steffen Brassel dankte allen eingesetzten Kräften für ihren schnellen und engagierten Einsatz. Ein besonderer Dank galt auch dem Landwirt für die unkomplizierte Unterstützung vor Ort.

Foto: Feuerwehr Romrod
Die Feuerwehren der Stadt Romrod weisen in diesem Zusammenhang nochmals eindringlich auf die derzeit hohe Brandgefahr in Wald und Flur hin. Nach der langen Trockenperiode sind Böden, Grasflächen, Böschungen und Waldbereiche weiterhin stark ausgetrocknet. Auch wenn es in dieser Woche vereinzelt geregnet hat, reicht dieser Niederschlag nicht aus, um die Situation in der Natur nachhaltig zu entspannen.
Gerade trockene Vegetation kann sich innerhalb kürzester Zeit entzünden und Feuer sehr schnell weitertragen. Bereits kleine Funken, achtlos weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder heiße Fahrzeugteile auf trockenen Flächen können ausreichen, um einen Brand auszulösen.
Die Feuerwehren der Stadt Romrod bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin um besondere Vorsicht. Offenes Feuer in Waldnähe, auf Wiesen oder an Böschungen sollte unbedingt vermieden werden. Fahrzeuge sollten nicht auf trockenen Grasflächen abgestellt werden. Wer Rauch oder Feuer bemerkt, sollte umgehend den Notruf 112 wählen.
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