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Humorvolle Anekdoten, schaurige Begegnungen und gesellige AusklängeZwischen Grusel und Geschichte: Eudorfer Sänger erleben besonderen Nachtwächter-Rundgang in Alsfeld

ALSFELD (ol). Ein Nachtwächter-Rundgang durch Alsfeld wurde für die Eudorfer Sänger zu einem besonderen Erlebnis. Stadtführer vermittelten historische Hintergründe mit einer Mischung aus Humor und Gruselgeschichten. Überraschende Einlagen sorgten für Heiterkeit und Spannung gleichermaßen.

Auch wenn die Kernstadt in der Nähe liegt, war ein Nachtwächter-Rundgang am Wochenende in Alsfeld für die Eudorfer Sänger ein besonderes Erlebnis. Grund dafür waren insbesondere die historischen und geschichtlichen Erläuterungen durch die Stadtführerinnen und Stadtführer, heißt es in der Pressemitteilung der Eudorfer Sänger.

Mit humorvollen Erzählungen und Gruselgeschichten sorgte Stadtführer „Vincent“ immer wieder für Heiterkeit und Gelächter. So wurde unter anderem berichtet, wie das „Bächlein Lirrerbach“ einst vom Ludwigsplatz durch die Obergasse floss.

Am Kirchplatz, direkt am Beinhaus, erschien plötzlich ein „Geist“, der die Zuhörer erschreckte. Zur Stärkung wurde anschließend ein Schnäpschen gereicht. Der Spruch „Es trinkt der Mensch, es säuft das Pferd, aber in Alsfeld ist es umgekehrt“ blieb den Teilnehmern noch lange in Erinnerung.

Der Rundgang führte durch enge Gassen, die selbst einigen Eudorfern bislang unbekannt waren, und endete im Klostergarten. Dort begegneten die Teilnehmer weiteren Figuren wie der „Weißen Frau“, dem „Totengräber“, der „Dienstmagd“ und dem „Pestarzt“, die für zusätzliche schaurige Momente sorgten.

Zum Abschluss traf sich die Gruppe im Ramspecks Weinkeller zu einem kleinen Imbiss. Anschließend ließ man den Abend in der Pizzeria „San Marino“ ausklingen und tauschte sich über die Erlebnisse aus.

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