
Jubiläumsausstellung des Homberger Silcherchors noch bis zum 26. April im Museum im Alten BrauhausEin Chor – Viele Zeiten
HOMBERG OHM (ol). Im Museum im Alten Brauhaus in Homberg (Ohm) ist noch bis zum 26. April die Jubiläumsausstellung des Silcherchors zu sehen. Anlass sind drei runde Jubiläen, darunter 170 Jahre Chorbestehen sowie 50 Jahre gemischter Chor und Dirigent Reiner Eder. Die Ausstellung zeigt historische Dokumente, Fotos und Exponate aus der Vereinsgeschichte.
Zur Vernissage der Jubiläumsausstellung, mit der gleichzeitig auch die Saison im Museum im Alten Brauhaus in Homberg (Ohm) am 22. März eröffnet wurde, kamen fast 60 Gäste und Chormitglieder. Der Silcherchor widmet sich in dieser Sonderausstellung gleich drei anstehenden Jubiläen: 170 Jahre Silcherchor, 50 Jahre Gemischter Chor und 50 Jahre Dirigent Reiner Eder, das berichtet die Stadt Homberg (Ohm) in einer Pressemitteilung.
Bürgermeisterin Simke Ried und der ehrenamtliche Museumsbeauftragte Bernd Reiß begrüßten die Anwesenden herzlich. „Chöre sind seit dem 19. Jahrhundert Orte gelebter Verständigung, an denen Menschen unabhängig von Herkunft oder Lebensphase zusammenkommen. Dass diese soziale Praxis über gesellschaftliche Höhen und Tiefen hinweg erstaunlich stabil geblieben ist, zeigt sich in diesem Chor, der seit 170 Jahren besteht. Musik ist, wie Theodor W. Adorno schrieb, die ,unmittelbarste Form geistiger Mitteilung‘ – im Chor wird sie zur präzisen Gemeinschaftsleistung vieler Einzelner. Diese Kontinuität, Gemeinschaft und musikalische Kommunikation feiert diese Ausstellung über den Silcherchor“, so Ried in ihrer Rede.
Im Anschluss trug der Silcherchor mit seinem Dirigenten Reiner Eder nicht nur Anekdoten und Wissenswertes aus der Geschichte des Chors vor. Die Sängerinnen und Sänger erfreuten die Gäste auch mit verschiedenen musikalischen Darbietungen von Friedrich Silchers „Ännchen von Tharau“ bis hin zum ABBA-Hit „Thank You for the Music“.
In der Ausstellung sind viele Materialien aus der langen Geschichte des Chors zu sehen. Alte Konzertplakate und Fotos, handgenähte historische Fahnen, ein altes Notenschränkchen aus Rindenholz oder alte Kassenbücher und Protokolle illustrieren den Wandel der Zeit und das Werden des heutigen gemischten Silcherchors.
In der Ausstellung gibt es aber nicht zur etwas zu sehen, sondern passend zum Chorthema auch eine Audiothek, in der die Besucher in vergangene Konzerte des Silcherchors hineinhören können.
Öffnungszeiten: Sonntags jeweils 15 bis 17 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: Noch bis einschließlich Sonntag, den 26. April.
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