
Wichtiger 3:2-Auswärtssieg bei den Chemnitz Crashers in der Regionalliga OstLauterbacher Luchse setzen Ausrufezeichen im Kampf um Platz drei
CHEMNITZ/LAUTERBACH (ol). Die Lauterbacher Luchse haben im direkten Duell mit den Chemnitz Crashers einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Mit dem 3:2-Erfolg baute das Team den Vorsprung auf Platz 3 der Tabelle auf acht Punkte aus. Einsatz, Kampfgeist und eine geschlossene Mannschaftsleistung prägten den Auftritt der Luchse. Damit genügt in den verbleibenden Spielen ein weiterer Sieg zur endgültigen Sicherung des dritten Tabellenplatzes.
Die Lauterbacher Luchse haben im Rennen um Platz 3 der Hauptrunde in der Regionalliga Ost ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Beim direkten Verfolger, den Chemnitz Crashers, feierte das Team von Trainer Dieter Reiss einen knappen, aber umso wichtigeren 2:3-Auswärtssieg und vergrößerte den Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte. Damit reicht den Luchsen ein Sieg aus den verbleibenden drei Spielen, um Rang 3 endgültig zu sichern, heißt es in der Pressemitteilung der Mannschaft.
Rund 40 mitgereiste Fans sahen am Sonntag jedoch nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch genau das Gesicht der Luchse, das in den vergangenen Jahren immer mehr Begeisterung ausgelöst hat: Einsatz, Kampfgeist und der unbedingte Wille zum Sieg waren über 60 Minuten klar spürbar – und wurden am Ende belohnt.
Im ersten Drittel waren es vor allem die Spezialteams, die für Zählbares sorgten. Zunächst musste Rudert auf Seiten der Gastgeber für zwei Minuten in die Kühlbox. Diese Überzahl nutzte Luchse-Kapitän Tobias Schwab eiskalt und jagte die Scheibe aus spitzem Winkel zur 0:1-Führung ins Netz. Doch die Antwort der Crashers ließ nicht lange auf sich warten: Nach einer Strafzeit gegen Mika Junker glich ausgerechnet der zuvor bestrafte Rudert in Überzahl zum 1:1 aus. Weitere Treffer fielen im Auftaktdrittel trotz guter Chancen auf beiden Seiten nicht – die Torhüter Ondrej Kufa und Benjamin Dirksen hielten ihre Gehäuse sauber.
Der Mittelabschnitt gestaltete sich ausgeglichen und temporeich. Dieses Mal durften jedoch zunächst die Chemnitzer jubeln, als Lucas Böttcher die Scheibe über die Torlinie drückte. Umso wichtiger war der Treffer von Paul Kranz in der 35. Minute, der die Luchse kurz vor der zweiten Pause wieder zum 2:2-Ausgleich schoss.
Im Schlussdrittel war die Spannung in der Halle mit 2144 Zuschauern deutlich zu spüren. In einem Spiel auf Augenhöhe konnte jeder Treffer die Entscheidung bringen – und dieses Mal hatten die Lauterbacher das bessere Ende für sich. Julius Kranz erkämpfte sich hinter dem eigenen Tor die Scheibe und leitete den Angriff über Leon Tettenborn ein. Dieser ließ clever für Verteidiger Maximilian Pohl liegen, der bis vors Tor zog und mit einem eiskalten Schuss ins untere lange Eck zur umjubelten 2:3-Führung einschob.
Noch 14 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt zu spielen, doch die Luchse warfen in der Folge alles in die Waagschale. Sie blockten Schüsse, kämpften um jeden Zentimeter Eis und stellten sich geschlossen vor ihren Torhüter Dirksen. Selbst eine Unterzahl in der Schlussphase – Chemnitz hatte den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen – überstanden die Lauterbacher mit großem Einsatz.
Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung blicken die Luchse nun direkt auf das nächste Wochenende. Dann wartet die nächste große Herausforderung: Am Samstag um 19 Uhr kommt es im Erika-Heß-Eisstadion in Berlin zum Duell mit dem amtierenden Meister und Tabellenzweiten FASS Berlin.
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