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Traditionelle Veranstaltung des Alsfelder Carnevalclubs findet am 12. Februar wieder am angestammten Ort stattWeiberfasching kehrt zum Jubiläum in den Alsfelder Güterbahnhof zurück

ALSFELD (ol). Der Weiberfasching des Alsfelder Carnevalclubs feiert am 12. Februar seine Rückkehr in den Güterbahnhof. Nach einer Pause im vergangenen Jahr wird die traditionsreiche Veranstaltung pünktlich zum zehnjährigen Bestehen wieder am Zeller Weg ausgerichtet. Veranstalter und Betreiber betonen die Bedeutung der Zusammenarbeit für das kulturelle Leben in Alsfeld.

Viele haben ihn im letzten Jahr schmerzlich vermisst: den Weiberfasching im Güterbahnhof. In dieser Saison ist er – pünktlich zum zehnjährigen Bestehen – wieder zurück an Ort und Stelle, wie Frank Galfe, Thorsten Funk und Sandra Buhl nun gemeinsam bekanntgaben. Frank Galfe hat nach einer fast zweijährigen Verpachtungsphase zum 1. Januar den Betrieb des Güterbahnhofs wieder übernommen und freut sich sehr, dass nun wieder alte Kooperationen aufgefrischt werden können, so heißt es in der Pressemitteilung des Güterbahnhofs. „Eine Idee hinter dem Güterbahnhof war schon immer, eine Location für Alsfeld und für die Menschen und Vereine in Alsfeld zu sein“, betont Galfe. Ausstellungen, Theater oder Lesungen seien dafür neben dem Weiberfasching zu nennen. „Ich bin daher sehr froh, dass es gemeinsam mit dem ACC wieder möglich ist, an diese sehr gute Verbindung anzuknüpfen.“

Die Freude liegt natürlich auch auf der Seite des Alsfelder Carnevalclubs. Dessen Präsident Thorsten Funk betont, dass es zum Güterbahnhof keine Alternative für den Weiberfasching des ACC gegeben habe: „Dass diese Veranstaltung im letzten Jahr ausfallen musste, hat nicht nur uns, sondern auch den Gästen wehgetan“, sagt Funk. Denn die beiden großen Weiberfaschingsveranstaltungen in Alsfeld ergänzen sich gut: „Die Gäste lieben es, von der einen Location in die andere zu wechseln, die verschiedenen Partys zu feiern und überall Menschen zu treffen“, weiß Sandra Buhl vom Präsidium des ACC. Auch sie ist sehr froh darüber, dass der Weiberfasching wieder stattfinden kann, nicht zuletzt, weil er auch Geld in die Vereinskasse spült, das an anderer Stelle gebraucht wird. Frank Galfes Konditionen ermöglichen dem Verein eine eigene Bewirtschaftung. „Für mich ist es wichtig, Vereinsstrukturen in Alsfeld zu unterstützen – sie machen die Attraktivität der Stadt aus. Und wenn ich bei Bedarf auf Manpower aus dem ACC zurückgreifen kann, ist das ein Geben und Nehmen: Es geht einfach alles nur miteinander.“ Dafür ließ Galfe nach eigenen Angaben auch das Angebot eines externen Veranstalters liegen. Galfe dazu: „Persönliche Verbindungen haben für uns alle einen großen Wert.“ Die Gäste im Güterbahnhof werden es ihm danken, denn es haben sich bei Sandra Buhl schon verschiedene Männerballetts gemeldet, denen der Güterbahnhof genauso gefehlt hat wie den Närrinnen. „Wir haben schon wieder einige Männerballette, die bei unserem Weiberfasching auftreten werden, aber es können sich auch noch ein paar melden, wenn sie sich trauen.“

Los geht es am 12. Februar ab 20.11 mit Musik von DJ Moritz im Güterbahnhof. Zum Startschuss da zu sein lohnt sich, denn das erste Ballett schwingt schon um 20:30 Uhr die Beine auf der Bühne. Für Frank Galfe und den ACC ist diese Neuauflage des Weiberfaschings im Zeller Weg mehr als ein Neuanfang. Sie planen weitere gemeinsame Veranstaltungen im Jahreslauf.

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