
Dringende Hilfe für kriegsgeplagtes WaisenhausFreiwillige organisieren Hilfskonvoi, um Kindern in der Ukraine wichtige Unterstützung zu bieten
FULDA (ol). „Fulda stellt sich quer“, eine gemeinnützige Organisation, kündigt eine dringende Hilfsaktion an, um ein Waisenhaus in der vom Krieg gezeichneten Region Lwiv in der Ukraine zu unterstützen. Das Waisenhaus, in dem 100 Kinder leben, die durch die russische Invasion ihre Eltern verloren haben, wurde schwer beschädigt und die Kinder sind ohne Strom, Gas und ausreichende Nahrungsmittelversorgung. Fulda stellt sich quer plant, einen Konvoi von Fahrzeugen mit Medikamenten, Schlafsäcken, Lebensmitteln und Winterkleidung zu entsenden, um sofortige Hilfe zu leisten.
Am Freitag, dem 29. Dezember hat der Verein „Fulda stellt sich quer“ laut einer Pressemitteilung schreckliche Nachrichten aus der Ukraine enthalten. Das Waisenhaus 1 im Oblast Lwiv, welches seit längerer Zeit vom Verein „Fulda stellt sich quer“ unterstützt wird, wurde nach der flächendeckenden Bombardierung massiv in der Infrastruktur getroffen. Das Haus, in dem knapp 100 Waisenkinder leben, die während des russischen Angriffskrieges zu Waisen wurden, wurde fast komplett vom Strom und der Gasversorgung getrennt.
Seit knapp 3 Wochen leben die Kinder bereits bei Temperaturen von 5 Grad, da es zu massiven Störungen in der Infrastruktur gekommen ist, heißt es. Dazu komme aktuell eine Lebensmittelknappheit, seit Wochen werden die Kinder mit einfachsten Mitteln ernährt. Durch massive Kürzungen in der Unterstützung, seitens der Ukraine und des Oblast, sei das Waisenhaus deswegen auf Spenden und Unterstützungen aus anderen Ländern angewiesen. Im ukrainischen Haushalt sind 75% des Haushaltes für die Landesverteidigung verplant, heißt es weiter.

Foto: Fulda stellt sich quer
Nach diesen schockierenden Nachrichten hat sich der Verein „Fulda stellt sich quer“ entschlossen umgehend einen Hilfstransport mit Medikamenten, Schlafsäcken, Lebensmittel und Winterkleidung zu organisieren. So wird am 07. Januar ein Transport in die Ukraine starten, der von verschiedenen Organisationen mit Fahrzeugen begleitet wird, gibt der Verein bekannt.
Der Hilfskonvoi werde in der Ukraine oder im benachbarten Polen einen Pendelverkehr mit Lebensmitteleinkäufen einrichten. „Wir bedanken uns bei den Firmen, Organisationen und Spendern, die uns mit großzügigen Spenden unterstützen“ , so die Vorstandsmitglieder des Vereines. Der „Fulda stellt sich quer“ stellt eine vierstellige Summe als Soforthilfe zur Verfügung, heißt es.
Aktuell werden noch dringend Schlafsäcke, Lebensmittelspende (in Konserven), Medikamente gegen Grippe, Hustensaft für Kinder und gut erhaltene Winterkleidung benötigt.
Spenden können am 02. und 03. Januar in der Zeit von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Haus der Familie in Fulda Gallasiniring 30 abgegeben werden. Sehr dankbar sei der Verein über Geldspenden, die für den Kauf von Lebensmittel und Medikamente gebraucht werden.
Spendenkonto
„Fulda stellt sich quer“
Stichwort: Ukraine
Sparkasse Fulda
IBAN: DE04530501800000064156
BIC: HELADEF1FDS
Weiter kann per Paypal über die Homepage: www.fulda-stellt-sich-quer.org gespendet werden. Für Rückfragen steht der Verein unter kontakt@fulda-stellt-sich-quer.de oder 015143215854 zur Verfügung.
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Es ist wie in jedem Krieg alles für das Militär da ist genug zu Essen . Die Kinder werden für ihr Leben geschädigt auch wenn sie Überleben. Sie werden solange sie Leben kein normales Leben führen können. Ich habe es selbst erlebt es dauert ein Leben lang ,was für ein Elend . Wir Deutsche haben auch geglaubt wir könnten Russland besiegen und was hat es gebracht nichts .