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Info-Abend am 20. November über Beteiligungsmöglichkeiten an Windpark-Projekt„Erneuerbare Energie ist Heimat-Energie“

HOMBERG/OHM (ol). Am Montag, 20. November, können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 18.30 Uhr in der Stadthalle in Homberg/Ohm über das Windpark-Projekt Erbenhausen und die Beteiligungsmöglichkeiten informieren.

Neben Vertretern der Kommunen Homberg und Kirtorf sowie der OVAG und HessenEnergie stehen auch Vertreter der Energiegenossenschaft Vogelsberg eG, die eine wirtschaftliche Beteiligungsmöglichkeit anbietet, für Gespräche bereit. Das teilte die OVAG in einer Pressemitteilung mit.

Leistung der Windkraftanlagen gesteigert

„Mit dem Repowering am Standort Homberg/Ohm-Erbenhausen und weiteren hat die OVAG allein in diesem Jahr die installierte Leistung ihrer Windkraftanlagen um 20 Prozent gesteigert“, erklärt Dr. Hans-Peter Frank, beim kommunalen Energieversorger unter anderem zuständiger Abteilungsleiter für die Erzeugung und zugleich Geschäftsführer der HessenEnergie – einer einhundertprozentigen Tochter der OVAG, zuständig unter anderem für die Planung und Errichtung von Anlagen für erneuerbare Energien

Der künftig zu erwartende Stromertrag entspricht rein rechnerisch dem Bedarf von rund 8.400 Haushalten pro Jahr an elektrischer Energie. „Damit“, schlussfolgert Dr. Frank, „wird abermals deutlich und bestätigt, dass wir den schon vor einigen Jahren von der Deutschen Energie-Agentur verliehenen Titel ‚Vorreiter der Energiewende‘ auch heute noch zu Recht tragen.“

Möglichkeit der finanziellen Beteiligung

Die beiden jeweils 240 Meter hohen Anlagen haben je eine Nennleistung von 5,5 MW und sollen zusammen rund 28 Millionen kWh grünen Strom pro Jahr produzieren – mehr als das Dreifache der bisherigen Stromerzeugung der alten, in den Jahren 2001 / 2002 dort errichten Anlagen. Diese wurden nun im Rahmen des sogenannten „Repowering“ am Standort im Tausch gegen die Neuanlagen komplett zurückgebaut.

Die OVAG bietet über die Energiegenossenschaft Vogelsberg eG Privatpersonen, insbesondere aus Homberg und Kirtorf, die Möglichkeit, über die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen und von Nachrangdarlehen finanziell von den errichteten Windkraftanlagen zu profitieren. Interessierte können sich an diesem Abend detailliert über das Projekt informieren und neue Eindrücke gewinnen.

Ein Gedanke zu “„Erneuerbare Energie ist Heimat-Energie“”

  1. Ist das etwa so ein Geschäftsmodell wie das der mehrere duzend Windkraftanlagen die man vom Hoherodskopf stehend und nicht drehend im Tal verwundert betrachten kann? Finden sich keine Investoren mehr weil die Windkraft Branche am “ Hungertuch“ nagt und um staatliche Unterstützung bettelt um dem Flautetod zu entgehen? Was geschied mit den alten unproduktiven Altanlagen die dann wohl überflüssig werden? Wer bezahlt den Rückbau das Entsorgen und Recycling der Verbundwerkstoffe? Die thermische Entsorgungslösung? Den Rückbau der versiegelten Böden? Die “ grüne Energie“ wird auch ohne den weiteren Verfall der “ grünen Politik “ ein Groschengrab sein, wie auch die Wärmepumpen und Solarenergie. Höchstens noch ein Nischenprodukt für Grüngewaschene. Ich bin der Meinung man doch besser Abstand halten sollte von so „windigen“ Geschäftsideen.

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