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Land Hessen unterstützt Feldatal bei der Erstellung von Starkregengefahrenkarten94.000 Euro für Hochwasserschutz

FELDATAL (ol). Die Gemeinde Feldatal erhält eine Förderung in Höhe von 94.000 Euro vom Land Hessen, um Starkregengefahrenkarten erstellen zu lassen und Handlungskonzepte zur Minimierung von Hochwasserschäden zu entwickeln. Diese Maßnahmen sollen das Bewusstsein für Naturgefahren stärken und die Hochwasserrisiken in der Gemeinde minimieren.

Für das Erstellen von Starkregengefahrenkarten und Handlungskonzepten erhält die Gemeinde Feldatal eine Förderung des Landes Hessen in Höhe von rund 94.000 Euro. Das entspricht einer Förderquote von 90 Prozent, teilt die Gemeinde in einer Pressemeldung mit.

Im Zuge des Klimawandels treten immer häufiger extreme Wetterlagen auf. Wie zum Beispiel Starkregenereignisse, die wiederum Überschwemmungen bedingen. Aus diesem Grund sei eine nachhaltige Hochwasservorsorge in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema kommunaler Verwaltungen, schreibt Bürgermeister Leopold Bach. Man habe es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine vorsorgende, effiziente Strategie zu entwickeln, um die Ursachen der Hochwasserentstehung im gesamten Gemeindegebiet zu untersuchen, mit möglichen Maßnahmen zu minimieren und das Bewusstsein für Naturgefahren in der Bevölkerung zu stärken.

In den vergangenen Jahren traten vermehrt Überflutungen in einigen Ortsteilen von Feldatal auf. Um die Entstehung punktueller Hochwasserereignisse zu identifizieren, können sich Kommunen sogenannte Starkregengefahrenkarten erstellen lassen. Diese ermöglichen eine Abschätzung des Oberflächenabflusses, wo sich dieser sammelt und abfließt. Mithilfe dieser Karten könnten außerdem gefährdete Gebiete identifiziert und auf Grundlage dieser Informationen entsprechende Gegenmaßnahmen erarbeitet werden. Somit sollen künftig mögliche Schäden im Ernstfall weitestgehend vermieden beziehungsweise abgemildert werden, heißt es. Daher habe die Gemeinde im vergangenen Jahr einen entsprechenden Förderantrag über das Programm „Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung von kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten sowie von kommunalen Informationsinitiativen“ gestellt, der nun mit rund 94.000 Euro bewilligt wurde.

Im nächsten Schritt werde die Erstellung der Starkregengefahrenkarten durch ein Planungsbüro beauftragt. Dieses soll neben den Karten auch ein Maßnahmenkonzept für potenzielle Risikogebiete auf dem Gemeindegebiet erstellen, um vorbeugend das Hochwasserrisiko zu minimieren, so Bach abschließend.

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