
Vernissage im Homberger SchlossAusstellung „Lebensmomente“ präsentiert eindrucksvolle Werke von Künstlerin Erika Christ
HOMBERG OHM (ol). Die Ausstellung „Lebensmomente“ im Homberger Schloss lädt im September dazu ein, die künstlerische Reise von Erika Christ zu erkunden. Von farbenprächtigen Trachtenporträts bis hin zu faszinierenden Landschaftsbildern zeigen ihre Werke eine tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat und Achtung vor der Arbeit der Bauersfrauen.
Die Ausstellung „Lebensmomente“ von Erika Christ findet laut einer Pressemitteilung der Homberger Schlosspatrioten von Sonntag, dem 3. September bis Sonntag, den 24. September im Schloss Homberg statt. Die Vernissage bildet am 3. September um 14.00 den Auftakt von „Lebensmomente“, wie die Künstlerin ihre Bilder bezeichnet.
Sie wurde im Kriegsjahr 1943 in Homberg-Appenrod geboren. Kindheit und Jugend verlebte sie auf dem elterlichen Bauernhof. Obwohl ihr Talent früh erkannt wurde, war es in dieser Zeit nicht möglich, sie entsprechend zu fördern, hieß es.
Nachdem sie 1964 geheiratet hatte und zwei Kinder bekam, wurde man schließlich auf sie aufmerksam. Es folgte ein Stipendium am Institut für Graphik und Malerei in Marburg. Das Studium des Zeichnens und der Aktmalerei hat ihr enorm technisch und künstlerisch weiter geholfen, heißt es.
So hätte sie die letzten originalen Trägerinnen in ihrer wunderbar farbenprächtigen katholischen Marburger Tracht mit viel Liebe zum Detail malen können, deren Erhalt ihr immer am Herzen lag und die einen Schwerpunkt in ihrem Gesamtwerk bilden.
In den Motiven von Erika Christ ist ihre Verbundenheit mit ihrer Heimat und die Achtung vor der Arbeit der Bauersfrauen deutlich spürbar, liest man weiter. Auch die Tiere aus ihrem Umfeld bringt sie lebendig und farbintensiv auf die Leinwand, vor allem in Öl, aber auch Aquarell und Acryl. Nicht zu vergessen sind ihre vielfältigen Landschaftsbilder und die Motive von Homberg, heißt es abschließend.
Zu sehen sind die Bilder der Ausstellung während der Öffnungszeiten des Schlosscafes sonntags von 13.30 -17.30 Uhr.
Foto: Homberger Schlosspatrioten
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