
VortragGewaltfreie Kommunikation bei dementiellen Veränderungen
Die Fähigkeit zu reden und Gesprochenes zu verstehen, erfordert eine hohe kognitive Leistung. Bei dementiellen Veränderungen verringern sich laut einer Pressemitteilung des Diakonischen Werkes das Sprachverständnis und der Wortschatz zusehends bis die Sprache für den Demenzkranken keine Bedeutung mehr habe.
Wer eine demente Person pflege, bemerke früher oder später, wie sich die Kommunikation verändere heißt es weiter. Einerseits könne der Demenzkranke keine klaren Botschaften mehr senden. Andererseits falle es ihm zunehmend schwerer zu begreifen, was andere ihm mitteilen wollen. Das könne nicht nur ermüdend sein, sondern auch auf beiden Seiten zu Missverständnissen und Konflikten führen.
Oftmals sei die Frustration groß, der Geduldsfaden am Reißen. Die Kommunikation müsse an die Möglichkeiten des Demenzkranken angepasst werden. Dabei rücke der Inhalt des Gesagten und die Vermittlung von Informationen in den Hintergrund. Vielmehr gehe es darum, dem Betroffenen auf der Beziehungsebene das Gefühl von Sicherheit und Vertrautheit zu vermitteln.
Nach einem kleinen inhaltlichen Input zur Gewaltfreien Kommunikation nach M. Rosenberg wird es an diesem Abend hauptsächlich um praktische Beispiele und verschiedene Übungen gehen.
Dieser Vortrag wird von der „Hermann-Schlegel-Stiftung“ unterstützt. Die Veranstaltung findet am 18. Oktober um 18.30 Uhr in den Räumen vom Diakonischen Werk Vogelsberg in der Schlitzer Straße 2 in Lauterbach, statt. Referentin ist Anita Kabisch. Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, werden Interessierte gebeten sich vorab telefonisch unter 06641 64669-0 anzumelden.
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