
Fraktion die Linke im Lauterbacher StadtparlamentWiederaufbau der Skatebahn schnell vorantreiben
LAUTERBACH (ol). Albrecht Harres vom Betriebshof der Stadt Lauterbach stellte bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend-, Sport-, Kultur- und Soziales die Spielplätze der Stadt Lauterbach vor. Auf Nachfrage von Winfried König von der Fraktion Die Linke im Stadtparlament, welche Angebote es für Jugendliche gebe, die dem Spielplatzalter entwachsen sind, kam zur Sprache, dass auf dem Bauhof noch eine Skatebahn lagert.
Diese war laut Pressemitteilung der Linksfraktion an der Schule an der Wascherde aufgebaut gewesen, wurde nach Beschwerden aber wohl schon vor Jahren entfernt. Die lange Lagerzeit verlange einige Instandsetzung arbeiten, deren Kostenrahmen sich im mittleren vierstelligen Bereich bewegen würde. Durch eine solche Anlage stünde den Jugendlichen zum einen eine Sportanlage zur Verfügung, auch wäre laut der Fraktion die Anlage ein immer geöffnetes, niederschwelliges Angebot sich zu treffen.
Für den Aufbau sei wohl eine betonierte Grundfläche erforderlich. In Bahnhofsnähe, Höhe In der Au in Lauterbach, gebe es das Gelände des ehemaligen Minimalmarktes, dessen Boden über eine entsprechende Fläche verfüge. Falls diese nicht geeignet sei und neu angelegt werden müsste, würde zumindest kein zusätzlicher Boden versiegelt, so die Linken. Im Zusammenhang mit dem Prämienmarkt habe die Stadt diese Fläche wohl schon als Abstellfläche für beteiligte Landwirte gepachtet, „sie scheint also durchaus zur Verfügung zu stehen.“
Auch unabhängig von dieser Fläche sollte der Wiederaufbau der Anlage schnell vorangetrieben werden. Gerade hat die Stadt Alsfeld gezeigt, welcher Gewinn die Investition in eine solche Anlage für die Jugend der Stadt sein kann. In Lauterbach drohe die Anlage, wenn nicht bald was geschieht, zu verrotten, heißt es weiter. „Für die Entwicklung der Stadt sind Treff und Freizeitangebote für Jugendliche sicher wichtiger, als immer mehr Ruheplätze in der Stadt zum Cocktail- und Kaffeeschlürfen“, so Winfried König von der Fraktion Die Linke.
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