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Unternehmensbesuch im Alsfelder Wellpappwerk der STI GroupCDU informiert sich über Verpackungsproduktion bei STI Corrugated

ALSFELD (ol). Vertreter der CDU haben das Produktionswerk der STI Group in Alsfeld besucht, um sich über innovative Verpackungslösungen aus Wellpappe zu informieren. Bei einem Rundgang durch das Werk stellten Unternehmensvertreter Investitionen, Entwicklung des Standorts und aktuelle Herausforderungen für Industrieunternehmen vor.

Im Rahmen ihrer Unternehmensbesuche besichtigte eine Delegation der CDU das Alsfelder Produktionswerk der STI Group, direkt an der Autobahn A5. Auf Einladung von Jakob Rinninger, CEO der Unternehmensgruppe, konnten sich die Kommunalpolitiker bei einer Werksführung über Innovationen im Bereich Verpackungen aus Wellpappe informieren, so heißt es in der Pressemitteilung der CDU Alsfeld.

Sichtlich beeindruckte die CDU-Vertreter der Rundgang durch die Produktionshallen. CEO Jakob Rinninger und Standortleiter André Diehl erläuterten die Investitionen von mehreren Millionen Euro, welche die STI Group in den letzten Jahren am Standort Alsfeld getätigt hat. Die Zahl der Mitarbeiter, die bei Eröffnung im Jahr 2002 ca. 120 betragen hatte, ist auf ca. 190 gestiegen. Mit ihren Standorten in Alsfeld und Lauterbach ist die STI Group der größte Arbeitgeber unter den Industriebetrieben im Vogelsbergkreis. Innerhalb der Unternehmensgruppe steht der Standort Alsfeld für innovative Verpackungslösungen aus Wellpappe, die auf verschiedene Weisen veredelt werden und beispielsweise in der Lebensmittel- und Logistikbranche Verwendung finden.

Im anschließenden Standortgespräch tauschten sich die Besucher um Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule und dem Vorsitzenden der CDU-Mittelstandsunion Martin Giese mit Jakob Rinninger über die aktuellen Standortbedingungen aus. Während Rinninger voll des Lobes über den Vogelsberg und über die Ansprechpartner in Kreis und Stadt war, thematisierte er schwierige Rahmenbedingungen und ein Zuviel an Bürokratie durch die Bundespolitik für Industrieunternehmen wie die STI Group, die sich zu 100 Prozent in Familienbesitz befinde. Diskussionen wie die jüngst aufgekommene Erbschaftssteuerdebatte sorgten für Unsicherheit in Familienunternehmen und möglicherweise Investitionszurückhaltung. Hier sagten die politischen Vertreter zu, die Themen an die örtlich zuständigen Bundespolitiker heranzutragen.

Die STI Group mit Stammsitz in Lauterbach hat insgesamt rund 2.000 Mitarbeiter an sieben Standorten in Europa. Im von starkem Wettbewerb geprägten Verpackungsmarkt setzt die Unternehmensgruppe auf Effizienz, Innovation und ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit.

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