
Ein Signal für Haus, Stadt und RegionZwei neue Chefärzte am Kreiskrankenhaus in Alsfeld begrüßt
ALSFELD (ol). Am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld wurden Dr. Oliver Weber für die Unfallchirurgie und Orthopädie sowie Dr. Matthias Schulze für die Innere Medizin offiziell vorgestellt. Beide Chefärzte bringen umfangreiche Erfahrung mit und planen gezielte Verbesserungen in ihren Fachbereichen.
„Es ist ein schöner und wichtiger Tag und ein Signal für Haus, Stadt und Region“, macht der Aufsichtsratsvorsitzende und Landrat Dr. Jens Mischak im Rahmen des offiziellen Vorstellungstermins von zwei neuen Chefärzten für die Innere Medizin sowie die Unfallchirurgie und Orthopädie am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKA) klar. „Wir schlagen hier am KKA ein neues Kapitel auf“, merkt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses des Vogelsbergkreises in Alsfeld, Volker Röhrig, an. „Denn mit Dr. Oliver Weber für die Unfallchirurgie und Orthopädie und Dr. Matthias Schulze für die Innere Medizin dürfen wir neue Chefärzte vorstellen, die mit Erfahrung und Expertise die Kontinuität in der Führung sicherstellen und gleichzeitig ihre jeweilige Fachklinik weiterentwickeln und prägen werden“, sagt der Geschäftsführer.
Zur offiziellen Präsentation der beiden Chefärzte sind neben Landrat Dr. Mischak, der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug, der ärztliche Leiter und Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Dr. Steffen Lancee, und Pflegedirektorin Sabrina Knuppertz am KKA zusammengekommen – nicht ohne auch die Leistung der beiden Vorgänger, Dr. Arno Kneip in der Chirurgie sowie Dr. Johannes Georg Elsing in der Inneren, zu würdigen und für ihren Verdienst zu danken, wie es in der Pressemitteilung des KKA heißt.
Landrat Dr. Mischak richtet in seinem Grußwort anschließend den Blick nach vorn: „Sie heute begrüßen zu können, ist eine wirklich gute Nachricht. Ein neu gebautes Krankenhaus ist das Eine – die Menschen, die darin arbeiten, das Andere“, sagt er. Hoch qualifiziertes Personal, das Tag für Tag seine Expertise für die Patienten der Region einbringt, ist Gold wert.

Foto: KKA
Die beiden neuen Chefärzte stellen darüber hinaus einen „weiteren wichtigen Baustein für die erfolgreiche Zukunft des Hauses als einer der größten Arbeitgeber für rund 600 Menschen in Alsfeld dar“, betont anschließend auch der Erste Kreisbeigeordnete Krug. „Wichtige medizinische Schlüsselpositionen sind nun wieder mit erfahrenen Medizinern besetzt. Das ist ein gutes Zeichen für das Haus und die Region.“
Dr. med. Oliver Weber, der neue Chefarzt für die Unfallchirurgie, begann 1997 seinen beruflichen Weg mit der Assistenten-Ausbildung an den Berufsgenossenschafts-Unfallkliniken Ludwigshafen und Bochum. Nach Stationen an der Uniklinik Bonn sowie im Sauerland wurde Dr. Weber 2024 Sektionsleiter der Unfallchirurgie am Marburger Diakonie Krankenhaus. Am KKA will er seine breiten Fachkenntnisse in der Unfallchirurgie und Orthopädie vor Ort einbringen und dabei aktiv die Klinik, die medizinische Qualität und die ärztliche Ausbildung mitgestalten, wie er ausführt. Auch tritt er an, die Endoprothetik an Hüfte, Knie und Schulter am KKA in Richtung Minimalinvasivität und Fast Recovery weiterzuentwickeln. Außerdem will er den Fokus auf die Endoprothetik für adipöse Patienten richten, die Behandlung von (Sport-)Verletzungen im Bereich Schulter und Knie ebenso ausbauen, wie die geriatrische Schwerpunktversorgung.
Dr. Matthias Schulze begann seine ärztliche Tätigkeit in der Abteilung Kardiologie der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach der Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und einer Station in Dresden war er seit 2006 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie der Asklepios Schwalm-Eder Kliniken in Schwalmstadt. Schrittweise erweiterte er dort das Leistungsspektrum, etablierte die Gefäßchirurgie und eine interdisziplinäre Notaufnahme und baute die internistische Intensivmedizin aus. Seit 2017 war er außerdem ärztlicher Direktor der Schwalm-Eder Kliniken. Nach knapp zwei Jahrzehnten als Chefarzt in Schwalmstadt will Schulze nun seine Expertise in der Weiterentwicklung des KKA einbringen, heißt es abschließend.
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