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SPD-Vertreter informieren sich über Arbeit des DRK in AlsfeldPatrick Krug und Maximilian Ziegler im Austausch mit dem DRK Alsfeld

ALSFELD (ol). Der SPD-Kreisvorsitzende und Vize-Landrat Patrick Krug sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler haben das DRK Alsfeld besucht. Im Gespräch mit Vertretern des Kreisverbands informierten sie sich über die vielfältigen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes, die weit über den Rettungsdienst hinausgehen. Dabei standen das starke ehrenamtliche Engagement, die Nachwuchsarbeit und aktuelle Herausforderungen im Mittelpunkt.

Sicherheit, Hilfe und Zusammenhalt entstehen nicht abstrakt, sondern durch Menschen, die sich vor Ort einbringen. Der SPD-Kreisvorsitzende und Vize-Landrat Patrick Krug und Landtagsabgeordneter Maximilian Ziegler (SPD) haben das DRK Alsfeld besucht, um sich im Gespräch mit Kreisgeschäftsführer Thorsten Ellrich und Mitarbeiter Andreas Fischer ein Bild von der breiten Palette an Aufgaben zu machen, die weit über den Rettungsdienst hinausgehen, so heißt es in der Pressemitteilung SPD Vogelsberg.

Mit 12 Ortsvereinen und rund 4.000 Mitgliedern ist das DRK Alsfeld tief in der Region verwurzelt – rund 8,7 Prozent der Bevölkerung sind hier Mitglied im Roten Kreuz, deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Für Patrick Krug ist das ein starkes Zeichen: „Diese Zahlen zeigen, wie groß das Vertrauen der Menschen in die Arbeit des DRK ist und wie sehr das Ehrenamt hier im Vogelsberg gelebt wird. Das DRK ist ein fester Bestandteil unseres gesellschaftlichen Miteinanders.“

Besonders wichtig ist dem DRK die Nachwuchsarbeit: Aktuell engagieren sich rund 130 Kinder und Jugendliche in den Jugendangeboten des Verbands. Durch Präsenz an Schulen, Praktika und den Schulsanitätsdienst sollen junge Menschen früh für das Ehrenamt begeistert werden.

Neben dem Katastrophen- und Rettungsdienst ist das DRK Alsfeld auch im sozialen Bereich breit aufgestellt. Dazu zählen unter anderem die Organisation von Blutspenden, ein umfangreiches Angebot in der Seniorenarbeit sowie 62 bezahlbare Wohnungen mit Gemeinschaftsangeboten in Alsfeld. Ergänzt wird das Angebot durch rund 1.000 Hausnotruf-Teilnehmende und die Versorgung von Seniorinnen und Senioren mit Mahlzeiten.

Landtagsabgeordneter Maximilian Ziegler betonte die Bedeutung dieser Arbeit für die Region: „Ob während Phasen hoher Fluchtbewegungen, in der Corona-Pandemie oder bei zunehmenden Extremwetterereignissen – das DRK ist immer da und hilft schnell. Diese Verlässlichkeit gibt den Menschen Sicherheit. Eine Heimat mit Zukunft braucht genau solche starken Strukturen des Ehrenamts und des Katastrophenschutzes.“

Im Gespräch wurden auch die Herausforderungen deutlich: steigende Anforderungen an das Ehrenamt, der hohe Aufwand für Instandhaltung und Verwaltung zahlreicher Einsatzfahrzeuge sowie der Wunsch nach einer Helfergleichstellung beim Verdienstausfall, analog zur Freiwilligen Feuerwehr. Zugleich bereitet sich das DRK auf neue Einsatzlagen vor, etwa durch den Ausbau der Ausstattung – beispielsweise mit Drohnenstaffeln oder Spezialfahrzeugen, um im Katastrophenschutz noch gezielter reagieren zu können.

„Sicherheit entsteht nicht von allein. Sie ist das Ergebnis von Engagement, guter Ausstattung und verlässlichen Strukturen. Dafür stehen wir an der Seite des DRK und der vielen Ehrenamtlichen, die Tag für Tag Verantwortung für andere übernehmen.“, so Patrick Krug abschließend.

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