
Vogelsbergkreis: 240 Reinigungskräfte arbeiten in 15 Unternehmen15 Euro pro Stunde ist das Minimum fürs Saubermachen im Vogelsbergkreis
VOGELSBERGKREIS (ol). Im Vogelsbergkreis arbeiten rund 240 Reinigungskräfte in 15 Unternehmen der Gebäudereinigung. Ab Januar steigt der Branchenmindestlohn auf mindestens 15 Euro pro Stunde, in der Außenreinigung sogar auf 18,40 Euro. Darauf weist die IG BAU Hessen-Mitte hin. Auch die Ausbildungsvergütungen im Gebäudereiniger-Handwerk wurden deutlich angehoben.
Sie machen alles picobello: Rund 240 Reinigungskräfte sorgen im Vogelsbergkreis für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar bekommen sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das berichtet die IG BAU Hessen-Mitte in einer Pressemitteilung. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.
„Wer Fassaden oder Fenster reinigt, bekommt jetzt sogar 18,40 Euro pro Stunde. Denn das ist der neue Mindestlohn für die Außenreinigung. Egal, wer wo saubermacht: Die neuen Lohn-Limits in der Gebäudereinigung sind das Minimum, das in der Gebäudereinigung bezahlt werden muss“, sagt Gernot Sattler von der IG BAU Hessen-Mitte. Alle 15 Gebäudereiniger-Unternehmen im Vogelsbergkreis müssten sich daran halten.
„Gebäudereinigerinnen und Fassadenreiniger sorgen für Sauberkeit. Sie machen im Vogelsbergkreis einen wichtigen und harten Job. Der wird durch die neuen Branchen-Mindestlöhne jetzt deutlich fairer bezahlt“, sagt Sattler. Auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk lohne sich: „Azubis starten ihre Ausbildung mit 1.000 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr gehen sie mit 1.150 Euro nach Hause. Und im dritten Jahr haben Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat im Portemonnaie“, so der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte, Gernot Sattler.
Auch interessant:



Schreibe einen Kommentar
Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.
Einloggen Anonym kommentieren