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CDU-Lauterbach besuchte die Firma Maillith und infromierte sich über die große Produktpalette für den Außenbereich„Kleine Firma am Ende der Straße mit Weltruf“

FRISCHBORN (ol). Einen zunächst unscheinbaren Eindruck erweckt das Produktionsunternehmen Maillith am Ende des Schlagmühlenwegs in Frischborn. Vom Gegenteil des ersten Eindruckes konnten sich hingegen die Lauterbacher Christdemokraten bei ihrem Betriebsrundgang überzeugen.

Fraktions- und Vorstandsmitglieder der CDU-Lauterbach besichtigten bei ihrer Sommertour die Maillith GmbH im Stadtteil Frischborn, gaben die Christdemokraten in einer Pressemitteilung bekannt. Über das breit gefächerte Produktportfolio des mittelständischen Unternehmens sowie über die weltweiten Kundenaktivitäten informierten die geschäftsführende Gesellschafterin Sabine Wendorff sowie der für die Produktion verantwortliche Prokurist Carsten Grüner die CDU-Vertreter unter Leitung von Fraktionsvorsitzendem Felix Wohlfahrt, so die CDU. Mit Dr. Jens Mischak als Wirtschaftsdezernent des Vogelsbergkreis sowie mit Lauterbachs Erstem Stadtrat Lothar Pietsch, der seit Juli die Funktion des Wirtschaftsförderers der Kreisstadt Lauterbach wahrnimmt, sei darüber hinaus intensiv über die Zukunft des hiesigen Wirtschaftsstandortes diskutiert worden.

Im Lauterbacher Stadtteil Frischborn wird seit 1970 nunmehr in zweiter Generation Polymerbeton oder Mineralguss für verschiedene Anwendungen verarbeitet.  Der Werksstoff, der mineralische Zuschlagsstoffe mit Polyesterharz verbindet, eignet sich laut Prokurist Carsten Grüner optimal für Anlagen und Aufbauten im Freien. Die Produktpalette reiche dabei von Spiel- und Freizeitgeräten wie Tischtennisplatten, Ballwänden auf Tennisanlagen sowie Sitzgruppen, Blumenkübeln und Sonnenschirmständer bis hin zu beheizbaren Gehwegplatten. Ein wenig stolz habe Sabine Wendorff berichtet, die seit 1999 als Geschäftsführerin im väterlichen Betrieb tätig ist, über den doch außergewöhnlichen Großauftrag, drei AIDA-Kreuzfahrtschiffe mit jeweils über tausend Waschbecken ausgestattet zu haben.

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Sport- und Freizeitgeräte für den Outdoorbereich werden in Frischborn gefertigt.

Auch die übrigen Produkte aus dem Sport- und Freizeitbereich würden über namhafte Markenhersteller weltweit vertrieben. Der Personalstamm von 13 Mitarbeitern fertige so ganzjährig etwa mehr als tausend Tischtennisplatten. Erfreut habe sich CDU-Stadtverbandsvorsitzende Uwe Meyer gezeigt , der dem Ortsbeirat Frischborn angehört, dass die Mitarbeiter aus der näheren Region kommen. Es sei wichtig, betonte Meyer, Arbeitsplätze in unserer ländlichen Region bieten zu können, um die Menschen im Vogelsberg zu halten und ein Abwandern in die Ballungszentren zu verhindern.

Während des weiteren Bertriebsrundganges hätten die Unternehmensvertreter auf die hohen behördlichen Ansprüche in Bezug auf die Lüftungs- und Filtertechnik hingewiesen, die für den Produktionsprozess notwendig seien. Neben bürokratischen Auflagen beeinflussten auch europa- und weltpolitische Entscheidungen das Geschäftsfeld des exportorientierten Betriebes. „ Wir erzielen ungefähr die Hälfte unseres Umsatzes außerhalb Deutschlands“, unterstrich Grüner. „So wirken sich etwa die Handelssanktionen gegenüber Russland bereits direkt negativ auf unsere geschäftlichen Aktivitäten aus. Inwieweit das auch für das Freihandelsabkommen TTIP zutreffen könnte, lässt sich aktuell nicht abschätzen“, erläuterte der Prokurist .