Nur noch wenige Wochen, dann wird es wieder besonders gemütlich in Dörfern und Städten: Die Weihnachtsmärkte laden zum Bummeln in wärmendem Licht. Wir haben eine Übersicht für die Region zusammengestellt: Wann findet wo welcher Weihnachtsmarkt statt?
Landrat Dr. Jens Mischak hat sich im Rahmen der behördlichen Vorsorge von Gesundheitsamtsleiterin Dr. Dorothee Hofmann gegen Grippe impfen lassen und ruft die Bevölkerung dazu auf, den eigenen Impfstatus zu überprüfen. Da der vollständige Impfschutz erst nach etwa zehn bis vierzehn Tagen aufgebaut ist, empfiehlt er insbesondere Risikogruppen, sich rechtzeitig beraten zu lassen. Das Gesundheitsamt erinnert zudem an Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Lüften und umsichtiges Verhalten beim Husten und Niesen.
Die Lauterbacher Luchse haben sich mit einem 4:2-Auswärtssieg beim letztjährigen Regionalliga-Ost-Meister FASS Berlin alle Chancen im OSWENO-Pokal offengehalten. Nach einer ausgeglichenen Partie sorgten Jesse Lottonen und Curtis Hammond im Schlussdrittel für die Entscheidung. Die Luchse stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und treffen im verbleibenden Pokalspiel auf Tabellenführer Harzer Falken.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Gesundheit“ informiert Chefarzt Dr. Johannes Roth am Donnerstag, den 19. November, um 17.00 Uhr im Krankenhaus Eichhof über die Früherkennung, Prävention und Behandlung der Fettleber. Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer Fettleber, die sich zu schweren Lebererkrankungen entwickeln kann. Der Vortrag beleuchtet neue Diagnoseverfahren, Zusammenhänge mit anderen Erkrankungen und aktuelle medikamentöse Therapieoptionen.
Erstmals hat der Vogelsbergkreis in Alsfeld ein spezielles Seminar zur Brandschutzerziehung für Menschen mit Behinderung angeboten. Die Feuerwehrfrau und Förderschullehrerin Carina Herwig vermittelte den ehrenamtlichen Brandschutzerziehern praxisnahe Methoden, um Sicherheitsthemen verständlich und bedarfsgerecht zu vermitteln. Neben pädagogischen Grundlagen standen die Kontaktaufnahme zu Einrichtungen und die praktische Gestaltung von Veranstaltungen im Mittelpunkt.
Die Historikerin Dr. Monika Hölscher beleuchtet am Donnerstag, den 12. November, von 19.00 bis 20.30 Uhr in Alsfeld die Karrieren von Männern aus der Stadt, die während der NS-Zeit politische Macht ausübten und Verfolgung unterstützten. Anhand historischer Quellen zeigt sie, wie nationalsozialistische Ideologie, persönliche Netzwerke und Karrierebestrebungen das Handeln Einzelner beeinflussten und welche Folgen dies für die lokale Gesellschaft hatte. Die Veranstaltung der Regionalen AG Arbeit und Leben Vogelsbergkreis findet im Rahmen der Volkshochschule statt.
Das Vogelsberger Kirchenkino zeigt am Donnerstag, den 5. November, um 20.00 Uhr im Lauterbacher Lichtspielhaus den Film „Marianengraben“. Im Mittelpunkt steht Paula, die nach dem tragischen Tod ihres Bruders ihren Lebensmut verloren hat und auf einer Reise nach Rimini den älteren Helmut kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht eine unerwartete Freundschaft, die Paula dazu bringt, ihre Pläne zu hinterfragen. Der Film ist Teil einer Kinoreihe, die angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten Hoffnung und Zuversicht vermitteln soll.
Seit mehr als zehn Jahren arbeitet das Vogelsberger Jugendamt erfolgreich nach dem Fachkonzept der Sozialraumorientierung, das die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Familien verbessern soll. Jugendamtsleiter Christian Kornmann erläutert, wie persönliche Ressourcen und Hilfsangebote im direkten Umfeld genutzt werden, um Familien gezielt zu unterstützen. Bei einem Treffen im Lauterbacher Landratsamt tauschen sich Jugendämter aus verschiedenen Regionen Deutschlands über ihre Erfahrungen mit dem Konzept aus.
Zum Wintersemester 2026/27 übernimmt Dr. Sebastian Schiel, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin am Klinikum Fulda, die erste Stiftungsprofessur für „Palliative Care“ an der Hochschule Fulda. Die von der Deutschen PalliativStiftung und der Lichtermeer Stiftung geförderte Professur soll Forschung, Lehre und interprofessionelle Zusammenarbeit in der Palliativversorgung stärken. Sie ist auf fünf Jahre befristet, umfasst eine halbe Stelle und wird von den beiden Stiftungen mit jährlich 65.000 Euro finanziert. Von der praxisnahen Ausbildung und dem Wissenstransfer sollen auch ländliche Regionen wie der Vogelsberg und die Rhön profitieren.
Die Stadtwerke Lauterbach warnen vor Personen, die telefonisch oder unangekündigt an Haustüren Strom- und Gasverträge anbieten. Dabei werden Kundinnen und Kunden häufig aufgefordert, ihre Verbrauchsabrechnung oder Zählernummer für einen angeblichen Tarifvergleich vorzulegen. Die Stadtwerke stellen klar, dass sie keine neuen Strom- oder Gasverträge durch Haustürbesuche im Namen des Unternehmens aktiv vermarkten. Verbraucher sollten sensible Vertragsdaten nicht an unbekannte Dritte weitergeben und sich bei Unsicherheiten direkt an die Stadtwerke wenden.
Zahlreiche Kinder waren am Samstag, den 31. Oktober, gemeinsam mit ihren Eltern oder älteren Geschwistern in Lauterbach unterwegs, um Halloween zu feiern. Viele Bewohner hatten ihre Häuser und Vorgärten mit Spinnweben, Skeletten und Kürbissen in kleine Gruselwelten verwandelt und empfingen die verkleideten Besucher mit Süßigkeiten, teilweise auch mit Getränken. Der Brauch hat seine Wurzeln in Europa und geht unter anderem auf das keltische Fest Samhain zurück.
Im Vogelsbergkreis werden in den kommenden Jahren durchschnittlich rund 950 Beschäftigte jährlich in Rente gehen, bis 2035 sollen insgesamt rund 28.300 Menschen im Ruhestand sein. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Nord-Mittelhessen fordert, dass Beschäftigte nach 45 Beitragsjahren weiterhin abschlagsfrei in Rente gehen können. Sie warnt vor möglichen Rentenkürzungen und lehnt eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters ab.
Eine Delegation der Europa-Union Vogelsbergkreis hat vom Sonntag, den 25. Oktober, bis Mittwoch, den 28. Oktober, an einer mehrtägigen politischen Informationsreise nach Berlin teilgenommen. Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden und Alsfelder Bürgermeisters Stephan Paule besuchte die Gruppe unter anderem den Bundesrat, das Bundesministerium der Verteidigung, die Hessische Landesvertretung und mehrere historische Einrichtungen.
Die letzten Kommentare