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Alumni der Alexander-von-Humboldt-Schule sprechen über Chancen, Jobs und WerdegängeVom Gymnasium zu Jan Böhmermann

LAUTERBACH (ol) – Was Absolventinnen und Absolventen der Alexander-von-Humboldt-Schule alles erreichen können, zeigen die Alumni des Lauterbacher Gymnasiums alljährlich. Im Rahmen eines Projekts zur Berufsorientierung tauschen sich die Schülerinnen und Schüler der Q2 mit Ehemaligen über Karrierewege und berufliche Chancen aus. Vor kurzem trafen knapp dreißig Alumni auf gut hundert angehende Abiturientinnen und Abiturienten in der Aula der AvH, um Einblicke in ihre vielfältigen Werdegänge zu geben. Besonderes Interesse galt Berufen aus den Bereichen Medien, Kommunikation und Heilberufe.

Was man werden kann, wenn man erfolgreich die Alexander-von-Humboldt-Schule absolviert, das zeigen alljährlich die Alumni des Lauterbacher Gymnasiums. Das Alumni-Projekt ist Teil der Berufsorientierung an der AvH und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Q2 einen interessanten, persönlichen Austausch, wie das Lauterbacher Gymnasium in einer Pressemitteilung berichtet.

Vor wenigen Tagen war es wieder so weit: Knapp dreißig Alumni – also ehemalige Schülerinnen und Schüler der AvH – und weitere Kooperationspartner verschiedener Hochschulen konnte Studiendirektor Oliver Stoy gemeinsam mit den gut hundert angehenden Abiturientinnen und Abiturienten in der Aula begrüßen. Als Mit-Moderator hatte er Jeremias Rockel gewonnen. Der Gründer und Geschäftsführer der Zweikopf-Agentur war seinerzeit Schüler des Lauterbacher Gymnasiums. Inzwischen fungiert er auf vielen Ebenen im Medienbereich und ist ein verlässlicher Partner der AvH in Sachen Beruflicher Orientierung. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern heute etwas mitgeben“, sagte Rockel, der die jungen Leute einlud, an allen Ständen das Gespräch zu suchen. „Einfacher und direkter kommt ihr nicht an Infos“, versicherte er und unterstrich damit zugleich ein großes Plus dieser persönlichen und überaus kommunikativen Veranstaltung. Oliver Stoy ergänzte, dass es auch für die Schule immer wieder schön ist, zu sehen, was aus den Ehemaligen geworden ist – getreu dem Schulmotto „Every Child matters“. Als weitere große Chance genau dieses Formats machten die beiden Moderatoren die Möglichkeit zum Netzwerken aus: Hier könne man Kontakte auf persönlicher Ebene knüpfen, die man vielleicht irgendwann einmal wieder gut brauchen könne.

Die Vorstellung der anwesenden Alumni war nicht nur beeindruckend lang, sondern auch sehr abwechslungsreich: Mit dem Landwirtschaftsdirektor a. D. Peter W. Unterkircher war ein Abiturient des Jahres 1966 vor Ort; mit Stadthistoriker Till Hartmann einer der jüngeren Generation. Er ist bei der Kreisverwaltung in Lauterbach angestellt und hatte noch einige Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Verwaltungen dabei. Diese stellten ihre Arbeitsgebiete genauso geduldig und offen vor wie viele anderen: So ist die Polizei in jedem Jahr mit Julian Kimpel und Denise Albersfelder vertreten. Dieses Mal verstärkte sie Christian Störkel, der sein Duales Studium auf diesem Gebiet vorstellte.

Bundeswehr, Hochschulen, Hilfsorganisationen: Die Lebensläufe der AvH-Absolventen sind vielfältig. Auf besonders viel Interesse stießen Berufe aus dem Bereich Medien und Kommunikation. Mit Amelie Göltenboth war eine Autorin des Magazin Royal, der ZDF-Sendung von Jan Böhmermann, vor Ort. Wie man dazu kommt und bleibt, berichtete sie lebhaft und zugewandt. Heilberufe unterschiedlichster Formen – von der Hebamme über die Ärztin und den Sanitäter bis hin zur Heilpraktikerin – konnten die Schülerinnen und Schüler kennenlernen; es gab Infos zu IT, Unternehmensberatung, Wirtschaft und Handel, selbst Zoll und Auswärtiger Dienst waren in Lauterbach vertreten. Alle Alumni hatten interessante und wertvolle Informationen mitgebracht; dazu zählte auch das Handwerk: Mit Martin Gottschalk war der Ausbildungsbotschafter der Kreishandwerkerschaft vor Ort, Simon Luis Post stellte das Duale Studium im Straßenbau vor. Mit Thore Hoffmann hatte sich selbst ein angehender Pfarrer auf den Weg in die alte Heimat gemacht.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert; nicht wenige steuerten sehr gezielt ihre Ansprechpartner an, da sie schon genaue Vorstellungen und Fragen dabeihatten. Sie lobten den offenen Austausch auf dieser sehr persönlichen Ebene. Andere wiederum nutzten die Begegnung für erste Inspirationen. Wie auch immer: Als sehr hilfreich und interessant bezeichneten alle Befragten dieses außergewöhnliche Angebot, das die AvH ihren zukünftigen und ehemaligen Absolventen bietet.

Fotos: Traudi Schlitt

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