
Protest für bessere Bildung und faire Besoldung am SamstagGEW Alsfeld ruft zu Demonstrationen in Kassel und Frankfurt auf
ALSFELD (ol). Die GEW Alsfeld mobilisiert zur Teilnahme an Demonstrationen in Kassel und Frankfurt. Im Mittelpunkt stehen Forderungen nach mehr Investitionen in Bildung sowie eine verfassungskonforme Besoldung. Anlass sind unter anderem geplante Stellenstreichungen im Schulbereich. Der Kreisverband unterstützt Teilnehmende zudem bei den Reisekosten.
Der Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Alsfeld (GEW) ruft in einer Pressemitteilung zur Teilnahme an den am Samstag, den 21. März um 12 Uhr stattfindenden Demos in Kassel und Frankfurt auf.
„Wir fordern mehr Investitionen in Personal und Gebäude in Kitas, Schulen und Hochschule und gegen Kürzungen im Bildungsbereich! Für eine verfassungskonforme, amtsangemessene Besoldung. Schluss mit Entscheidungen des Dienstherrn nach Gutsherrenart! Aktive Unterstützung der Tarifforderungen, für ein starkes Tarifergebnis. Gegen die Spaltung von Tarifbeschäftigten und Beamt*innen! Für die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die Besoldung! Warum wir für diese Ziele demonstrieren wollen, liegt an den Entscheidungen der Hessischen Landesregierung. Diese hat sich auf Stellenstreichungen an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) geeinigt und will noch 300 weitere Stellen streichen und an der Verschiebung der Altersermäßigung festhalten – trotz eines breit aufgestellten Protests aus Schulen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft!“, so die GEW.
Damit verstärke die Regierung die soziale Ungleichheit und verschärft die Situation an den hessischen Schulen. Deshalb ruft die GEW Alsfeld nicht nur die Gewerkschaftsmitglieder auf, an den Demos für eine bessere Bildung in Hessen teilzunehmen. „Sei auch Du dabei, wenn wir am Samstag, den 21. März, um 12 Uhr in Frankfurt und Kassel demonstrieren!“
Für Teilnehmer an den Demonstrationen ohne Landesticket oder Deutschlandticket übernimmt der GEW-Kreisverband Alsfeld die Kosten für die Zugfahrt. Interessierte wenden sich mit dem Nachweis des Zugtickets an den GEW-Kreisvorstand über das Kontaktformular oder per E-Mail.
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