
Schreinerei und Küchenstudio geben Einblicke in Handwerk, Fertigung und AusbildungBürgerliste besucht Traditionsbetrieb Künstler GmbH in Groß-Felda
FELDATAL (ol). Vertreter der Bürgerliste Feldatal besuchten die Schreinerei und das Küchenstudio Künstler in Groß-Felda, um sich einen umfassenden Eindruck vom Traditionsbetrieb zu verschaffen. Geschäftsführer Maximilian Künstler und sein Team stellten Konzepte, Materialien und Fertigungsprozesse vor, darunter eine Altholzküche aus Eichebalken von 1720. Neben handwerklichen Themen diskutierten die Gäste auch kommunalpolitische Aspekte wie das IKEK-Programm, Haushaltsfragen und mögliche Bauprojekte.
Vertreter der Bürgerliste Feldatal haben die Schreinerei und das angeschlossene Küchenstudio Künstler in Groß-Felda besucht, um sich ein Bild vom Traditionsbetrieb vor Ort zu machen. Mit dabei waren die Kandidaten Patricia Klein, Lisa-Marie Schott, Irina Stein, Timo Wagner und Danny Aschoff., das berichtet die Bürgerliste in einer Pressemitteilung.
Die Schreinerei besteht seit über 150 Jahren am Standort. Das eigene Küchenstudio ergänzt das Angebot seit 2002. Maximilian Künstler (36) führt das Unternehmen seit drei Jahren als Geschäftsführer. Seniorchef Harald Künstler ist im vergangenen Jahr aus der Geschäftsführung ausgeschieden.
Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Besichtigung stand zunächst die Ausstellung mit ihren verschiedenen Küchenlösungen. Gemeinsam wurden unterschiedliche Konzepte, Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt und besprochen. Dabei erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in Planung, Fertigung und handwerkliche Umsetzung.
Besondere Aufmerksamkeit galt einer Altholzküche aus eigener Fertigung, die eindrucksvoll die Verbindung von traditionellem Handwerk und individueller Gestaltung zeigt. Gefertigt wurde sie aus Eichebalken einer im Jahr 1720 erbauten Scheune. Die Herstellung umfasste über vierhundert Arbeitsstunden. Bereits das Zuschneiden der historischen Balken in einem nahegelegenen Sägewerk erwies sich aufgrund der außergewöhnlichen Härte des Holzes als anspruchsvoll.
Der Betrieb beschäftigt fünf Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende, und legt großen Wert auf die Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses. Zum Leistungsspektrum zählen maßgefertigte Küchen und Möbel, individuelle Planung – auch für komplexe Raumformen – sowie Renovierungen und Umbauten. Komplettlösungen aus einer Hand werden in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben realisiert.
Neben dem handwerklichen Austausch kamen auch aktuelle kommunalpolitische Themen zur Sprache, darunter das IKEK-Programm zur Stärkung der Ortskerne, die angespannte
Haushaltslage der Kommune mit möglichen Erhöhungen der Grund- sowie Gewerbesteuer sowie die Diskussion um ein mögliches Baugebiet in Feldatal.
Maximilian Künstler kandidiert für den Ortsbeirat Groß-Felda. Timo Wagner, Erster Beigeordneter, betonte: „Es ist wichtig, dass sich junge Unternehmer aktiv in die Kommunalpolitik einbringen und Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen.“ Die Vertreter der Bürgerliste sicherten den Gewerbetreibenden der Kommune eine verlässliche und solide Lokalpolitik zu.
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