
Nachhaltiger Wahlkampf setzt auf Umweltbewusstsein und Unterstützung des EhrenamtsBürgerliste Feldatal verzichtet auf Wahlplakate und spendet an Vereine
FELDATAL (ol). Im Vorfeld der Kommunalwahl am Sonntag, den 15. März, setzt die Bürgerliste Feldatal auf einen nachhaltigen Wahlkampf. Statt klassischer Einweg-Plakate fließen eingesparte Mittel in die Unterstützung örtlicher Vereine. Ein Teil der Gelder geht in diesem Jahr an das DRK Köddingen. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und zugleich gesellschaftliches Engagement vor Ort zu stärken.
Während zur Kommunalwahl in Hessen am 15. März vielerorts wieder zahlreiche Wahlplakate und Großflächenbanner das Straßenbild prägen, geht die Bürgerliste Feldatal bewusst einen anderen Weg: Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Gemeinsinn stehen im Mittelpunkt des Wahlkampfs, so heißt es in der Pressemitteilung der Bürgerliste.
„Wir sind bekannt im Feldatal und verzichten auf klassische Einweg-Plakate. Das Geld ist hier sicher besser aufgehoben – bei Menschen und Vereinen vor Ort“, erklärt Kandidat Orry Semmler stellvertretend für die Liste.
Bereits 2021 verzichtete die Bürgerliste auf ein umfangreiches Plakatbudget und spendete die vorgesehenen Mittel stattdessen an den Förderverein des Schwimmbads Kestrich. Auch in diesem Jahr wird diese Tradition fortgeführt: Ein Teil der eingesparten Gelder geht an das DRK Köddingen, einen besonders aktiven gemeinnützigen Verein im Gemeindegebiet.
Im Rahmen der jüngsten Blutspendeaktion, die ebenfalls von der Bürgerliste unterstützt wurde, überreichten die Kandidaten Timo Wagner, Orry Semmler und Uwe Steuernagel einen Spendenscheck an die Vertreter des Vereins. Damit verbindet die Bürgerliste ihren Wahlkampf unmittelbar mit konkretem gesellschaftlichem Engagement vor Ort.
Zum Hintergrund: Wahlplakate bedeuten einen hohen Ressourcenverbrauch
Allein bei Bundestagswahlen werden in Deutschland Schätzungen zufolge zwischen fünf und acht Millionen Wahlplakate produziert. Ein Großteil dieser Plakate besteht aus beschichtetem Kunststoff oder Hohlkammerplatten aus Polypropylen. Nach dem Wahltermin werden viele davon entsorgt oder thermisch verwertet – also verbrannt.
Die Herstellung und spätere Entsorgung solcher Kunststoffplakate verursacht zusätzliche CO₂-Emissionen, da sowohl Produktion als auch Verbrennung energieintensiv sind. Neben dem Materialverbrauch entstehen auch durch Druck, Transport, Anbringung und Abbau erhebliche Umweltbelastungen.
Die Bürgerliste Feldatal setzt daher bewusst auf wiederverwendbare Banner und alternative Informationswege. Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Präsenz zu zeigen – ohne unnötigen Abfall zu produzieren.
„Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen – direkt hier bei uns im Feldatal. Wenn wir Verantwortung für unsere Gemeinde übernehmen wollen, dann auch für unsere Umwelt“, so Semmler abschließend.
Mit diesem Ansatz verbindet die Bürgerliste Feldatal umweltbewusstes Handeln mit aktiver Unterstützung des Ehrenamts – und setzt damit ein sichtbares Zeichen für eine verantwortungsvolle Kommunalpolitik.
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