
Über 15.000 Besucher feiern friedlich – Feuerwehr, DRK und Polizei ziehen positive Bilanz.Mehr als 200 Einsatzkräfte sichern Faschingsumzug in Mücke ab
MÜCKE (ol). Mit über 200 Einsatzkräften haben Feuerwehr, DRK und Polizei den Faschingsumzug in Mücke abgesichert. Mehr als 15.000 Besucherinnen und Besucher verfolgten den Zug mit über 100 Zugnummern. Die Sicherheitslage blieb ruhig, medizinische Einsätze bewegten sich im üblichen Rahmen.
Mit einem Großaufgebot von über 200 Einsatzkräften haben das Deutsches Rotes Kreuz (DRK), die Feuerwehr und die Polizei am Sonntag den Faschingsumzug in Mücke abgesichert. Neben 110 Feuerwehrleuten und 60 ehrenamtlichen Rotkreuzhelferinnen und -helfern war die Polizei mit einem mittleren zweistelligen Personalbestand im Einsatz. Dabei waren sowohl Kräfte der Landespolizei Hessen als auch im Bereich der Bahnübergänge Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei eingebunden. Ein Sicherheitsdienst unterstützte zusätzlich den Ablauf der Veranstaltung. Mit im Einsatz war auch die Feuerwehr Stockhausen. Der Umzug umfasste über 100 Zugnummern mit rund 1.600 Teilnehmenden und zog mehr als 15.000 Besucherinnen und Besucher an, das berichtet das DRK Mücke in einer Pressemitteilung.
Die Sicherheitslage bewegte sich dabei im üblichen Rahmen für den Mücker Faschingsumzug. Mückes Gemeindebrandinspektor Martin Schlosser sprach von einem insgesamt ruhigen Einsatz für die Feuerwehr. Lediglich einmal musste der närrische Lindwurm aufgrund eines medizinischen Notfalls kurzzeitig gestoppt werden. Weitere kurze Unterbrechungen ergaben sich durch den Einbahnverkehr entlang der Zugstrecke.
Etwas mehr als zehn Patientinnen und Patienten wurden während des Umzugs vom DRK medizinisch versorgt, zwei davon mussten mit dem Rettungswagen in umliegende Kliniken gebracht werden. „Die Bandbreite der medizinischen Notfälle war meist alkoholbedingt, aber auch andere Ursachen spielten eine Rolle“, erläuterte DRK-Bereitschaftsleiter und Einsatzleiter Marius Zimmer.

Foto: Andreas Sommer
Die Feuerwehr Mücke hatte die Zugstrecke in drei Einsatzabschnitte eingeteilt: Abschnitt 1 unter der Leitung von Michael Theiß war für die Zugaufstellung und den Zugbeginn verantwortlich. Die Zugmitte wurde von Abschnittsleiter Nils Schomber betreut, während Marcel Krieger die Verantwortung für das Zugende und die Auflösung trug.
Im DRK-Heim in Merlau wurde unter der Leitung der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin Julia Myska ein Behandlungsplatz eingerichtet. Dort versorgten ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter gemeinsam mit Notarzt Florian Seel sowie Feuerwehrsanitätern der Gemeinde Mücke die Patientinnen und Patienten. Auf dem Festplatz selbst waren mehrere DRK-Teams unter Abschnittsleiter Jannik Bütter im Dienst, die die medizinische Erstversorgung sicherstellten. Die weiterführende Behandlung erfolgte anschließend im DRK-Heim.
Für mögliche weitere Einsatzlagen standen das Feuerwehrhaus Merlau sowie das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Flensungen bereit. Im DGH Merlau wurde eine gemeinsame Einsatzleitung von Feuerwehr, DRK und Polizei eingerichtet. Bei einem Besuch informierten sich Landrat Dr. Jens Mischak sowie Bürgermeister Sommer über die Abläufe in der Einsatzleitung und das Geschehen rund um den Umzug. Neben dem engen Zusammenspiel der Sicherheitsakteure konnten sie sich auch anhand von Live-Bildern der Drohne des DRK Mücke einen Überblick über das Faschingstreiben verschaffen. Ebenfalls vor Ort war der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverband Alsfeld e.V., Ulf Immo Bovensmann. Er lobte die hervorragende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und hob insbesondere das ehrenamtliche Engagement hervor, das neben dem Umzug selbst auch umfangreiche Vor- und Nachbereitungen umfasst. Für den Veranstalter desUmzuges war Lisa Kratz anwesend, sie danke allen Kräften und zeigte sich über den guten Verlauf erfreut.
Auch die Gemeinde Mücke war mit eigenem Personal eingebunden: Neben dem Ordnungsamt unterstützte der Bauhof unter anderem bei der Straßensperrung und der anschließenden Reinigung.
Für die Verpflegung der Einsatzkräfte war ebenfalls gesorgt: Zu Dienstbeginn erhielten die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte Lunchpakete. Einsatzkräfte mit längerer Dienstzeit wurden im DGH Merlau vom DRK Mücke mit Suppe, Pizza und weiteren Speisen versorgt. Der Sozialdienst des DRK übernahm hierbei die Organisation und Ausgabe. Gemeinde, Feuerwehr und DRK zeigten sich abschließend sehr zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung und der reibungslosen Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Fotos: Martin Schlosser/FF Mücke
Fotos: Nick Helfenbein/DRK
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