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Alsfelder Carneval Club sorgt für fröhliche Stunden zwischen GenerationenTanzgarde, Gulaschsuppe, Glücksmomente – Fastnacht im Haus Stephanus

ALSFELD (ol). Der Alsfelder Carneval Club (ACC) brachte am Mittwoch, den 11. Februar, die Fastnacht ins Haus Stephanus. Tanz, Gesang, Büttenreden und gemeinsame Aktivitäten ließen Erinnerungen aufleben und verbanden Jung und Alt. Die Veranstaltung endete bei Gulaschsuppe und Bowle, begleitet von Gesprächen und Begegnungen. Die Fastnachtsaktion ist Teil des Projekts „Brücken aus Konfetti – Generationen feiern Leben“ und wird vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege gefördert.

Tanz, Gesang und viel gemeinsames Lachen, der Alsfelder Carneval Club (ACC) brachte am Mittwoch (11. Februar) die Fastnacht ins Haus Stephanus. Ein Abend voller Erinnerungen, Begegnungen und Lebensfreude zeigte, wie Karneval Generationen verbinden kann, heißt es in der Pressemitteilung der Alsfelder Einrichtung.

Alsfeld – Der Alsfelder Carneval Club hat am Mittwochabend das Haus Stephanus in eine Bühne der Lebensfreude verwandelt. Mit Tanz, Gesang und Büttenrede brachte der ACC die fünfte Jahreszeit dorthin zurück, wo Erinnerungen lebendig bleiben und Gemeinschaft spürbar wird. Punkt 18.30 Uhr marschierten die Aktiven ein. Präsident Torsten Funk begrüßte Bewohner und Gäste. „Wir freuen uns, dass wir heute Abend wieder hier sein dürfen und haben ein kleines Programm mitgebracht.“ Kurz darauf hallte der Ruf durch den Saal: „Haus Stephanus. Helau!“

Den Auftakt bildete der Gardetanz der ACC-Tanzgarde, trainiert von Julia Geisel und Sarah Stein. Präzise Schritte und schwungvolle Bewegungen bestimmten den Beginn des Abends, während Bewohner im Rhythmus klatschten und den Auftritt aufmerksam verfolgten. Anschließend wirbelten die ACC-Springmäuse mit ihrem Showtanz über die Bühne. Trainiert von Anna Lena Buhl, Anni Dörr und Sophie Gertler überzeugten die jungen Tänzerinnen mit Energie und sichtbarer Freude am Tanz. Ein musikalischer Höhepunkt folgte mit den ACC-Harlekins unter der Leitung von Heinrich Muhl und Kae Schuch. Kräftige Stimmen erfüllten den Raum. Lieder wie „Wir sind wieder da“, „Rum“, „Wackelkontakt“ und „Gute Laune“ luden zum Mitsingen ein. Bewohner beteiligten sich aktiv, klatschten und bewegten sich im Sitzen zum Takt. Musik wurde zum verbindenden Element zwischen Generationen. Für humorvolle Momente sorgte die Büttenrede von Frieda Funk und Leandro Buhl, bevor die ACC Konfetti Garde mit ihrem Gardetanz den tänzerischen Schlusspunkt setzte. Trainiert wird die Gruppe von Serena Horst, Rosalie Marker und Destiny Strothmann. Im gemeinsamen Finale standen Kinder, Jugendliche und Erwachsene noch einmal zusammen auf der Bühne.

Der Abend klang im Café Goethe aus. Bei Gulaschsuppe und Bowle entstanden Gespräche, Erinnerungen und Begegnungen. Eine Bewohnerin lächelte in die Kamera. „Wir sind doch gern hier“, sagte eine Aktive. „Wir machen das gerne.“ Viele engagieren sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich. „Ich komme schon seit 1975 hierher, da gab es schon Gulasch Suppe“, erzählte ein Vereinsmitglied. „Das ist unser Ritual.“ Auch Bewohner reagierten begeistert. „Es war super“, sagte ein Bewohner, während andere sich eine Wiederholung im nächsten Jahr wünschten. Betreuungskräfte berichteten, viele Bewohner hätten aktiv teilgenommen und seien freiwillig bis zum Ende geblieben. Hinter der Organisation des Abends standen Minh Luis und ihr Eventteam im Haus Stephanus. Die Fastnachtsveranstaltung ist Teil des Projekts „Brücken aus Konfetti – Generationen feiern Leben“, das im „Generationen-Gesundheitsnetzwerk“ verankert und durch das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege gefördert wird. Zum Abschluss überreichten ACC-Präsident Torsten Funk und die stellvertretende Präsidentin Sandra Buhl einen Fastnachtsorden an das Haus Stephanus, stellvertretend entgegengenommen von Minh Luis. Auch Holger Meier Schabel übergab einen Karnevalspin als Zeichen der Verbundenheit. „Wir kommen hier sehr gern und wollten den Bewohnern etwas Freude bereiten“, sagte Funk. Für einige Stunden wurde aus dem Haus Stephanus ein Ort gelebter Fastnacht, getragen von Musik, Begegnung und gemeinsamen Erinnerungen.

Fotos: Minh Luis/GFDE-Haus Stephanus

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