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Bürgergemeinschaft setzt auf Transparenz bei zentralen EntwicklungsprojektenBauDialog in Gemünden informiert über Neubaugebiet und Bahnhofsumfeld

GEMÜNDEN (ol). Die Bürgergemeinschaft Gemünden (BGG) hat im Rahmen eines „BauDialogs“ über das geplante Neubaugebiet zwischen Burg- und Nieder-Gemünden sowie die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes informiert. Rund 35 Bauplätze sollen in mehreren Abschnitten entstehen, die Fertigstellung der Erschließung ist bis Sommer 2026 vorgesehen.

Auf Einladung der Bürgergemeinschaft Gemünden (BGG), fand kürzlich bei wunderschöner Winterlandschaft, die Veranstaltung „BauDialog“ statt, zu der der Vorsitzende der BGG Tobias Reitz interessierte Bürgerinnen und Bürger begrüßen konnte.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen das geplante Neubaugebiet zwischen Burg-und Nieder-Gemünden sowie die Entwicklung des Umfeldes am Bahnhof Burg-Nieder-Gemünden, heißt es in der Pressemitteilung der BGG. Beide Projekte, die nun Schritt für Schritt umgesetzt werden, seien seit Jahren Herzensangelegenheiten der Bürgergemeinschaft Gemünden gewesen, die noch durch den erfolgreichen An- und Umbau des Kindergartens ergänzt wurden, hebt Tobias Reitz hervor.

Zum Auftakt der Veranstaltung stand die Besichtigung des geplanten Neubaugebiets im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten vor Ort detaillierte Informationen über die künftige Entwicklung des Areals. Es wurde erläutert, dass insgesamt 35 Bauplätze vorgesehen sind. Die Erschließung des Gebiets erfolgt in drei Bauabschnitten, deren zeitliche Umsetzung sich an der jeweiligen Nachfrage orientiert.
„Je nach Wetterlage sollen die Arbeiten etwa ab März fortgesetzt werden. Ziel ist es, die Bauarbeiten bis zum Sommer 2026 abzuschließen, sodass zunächst eine provisorische Baustraße hergestellt werden kann“, erläuterte Tobias Reitz.  Während der Besichtigung nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zur zeitlichen Planung sowie zur weiteren Entwicklung des Neubaugebiets zu stellen und sich aktiv in die Diskussion einzubringen.

Im Anschluss wurde der BauDialog am Bahnhof Burg-Nieder-Gemünden fortgesetzt. Bürgermeister Daniel Wittenberg (BGG) vermittelte einen Überblick über die Entwicklung und Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes. Erste Ideen habe es bereits in den 1990er-Jahren gegeben, die konkrete Umsetzung sei jedoch erst im Jahr 2021 beschlossen worden. In den dazwischenliegenden Jahren hätten unterschiedliche Hindernisse das Vorhaben immer wieder verzögert.

Ein wichtiger Meilenstein sei dann der Abriss des alten Bahnhofgebäudes im Herbst letzten Jahres gewesen, dessen Kosten sich auf rund 150.000 Euro beliefen. Für die gesamte Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes seien derzeit Ausgaben von etwa einer Million Euro eingeplant. Durch Zuschüsse in Höhe von 750.000 Euro reduziere sich der finanzielle Eigenanteil der Gemeinde jedoch deutlich.

Bedeutung des BauDialogs für die Bürgergemeinschaft

Mit der Initiative „BauDialog“ verfolgte die Bürgergemeinschaft Gemünden das Ziel, mehr Transparenz in kommunale Prozesse zu bringen. Im Mittelpunkt stand dabei, den direkten Austausch zwischen der Verwaltung, der Politik und der Bürgergemeinschaft zu ermöglichen. Wie Tobias Reitz betonte, wurde dieses Anliegen von den Teilnehmenden mit großem Interesse aufgenommen. Der BauDialog diente somit als wichtige Plattform, um Informationen offen darzulegen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu stärken.

Für das leibliche Wohl hatten während der Veranstaltung Katrin Rose und Jan Schönfeld gesorgt, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen informativen und gelungenen Tag in angenehmer Atmosphäre erlebten.

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