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Neues AED-Gerät am Dorfgemeinschaftshaus installiert – Gemeinde übernimmt WartungOhmeser Vereine spenden Defibrillator für den Ort

OHMES (ol). In Ohmes steht ab sofort ein automatisierter externer Defibrillator (AED) zur Verfügung. Die Anschaffung wurde vom Kulturverein initiiert und gemeinsam mit weiteren Ortsvereinen finanziert. Das Gerät ist zentral am Dorfgemeinschaftshaus angebracht und frei zugänglich.

Zeit ist der wichtigste Faktor, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht. Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken, steht nun auch in Ohmes ein „AED“, Automatisierter Externer Defibrillator, zur Verfügung. Die Anschaffung war in der letzten Jahreshauptversammlung des Ohmeser Kulturvereins einstimmig beschlossen worden, heißt es in der Pressemitteilung von Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist.

Neben dem Kulturverein beteiligen sich auch die Schützengemeinschaft, der Sportverein und die Freiwillige Feuerwehr an den Kosten. Nachdem in einigen Antrifttaler Ortsteilen bereits ein solches Gerät vorhanden ist, hatte Jagdvorsteher Thorsten Hill die Anregung dazu gegeben, auch in Ohmes einen solchen Lebensretter zu installieren.

Das neue AED-Gerät wurde vom Bauhof zentral an einer geschützten Stelle am Dorfgemeinschaftshaus angebracht, wo es einfach und für jedermann zugänglich ist. Die Bedienung sei absolut intuitiv, erklärt Phillip Nahrgang als Vertreter des Kulturverein Ohmes: „Beim Einschalten wird man automatisch und selbsterklärend durch die Bedienung geführt, bis hin zu einer vielleicht erforderlichen Schockimpuls-Auslösung, die das Kammerflimmern durchbrechen soll.“

Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist dankt allen Ohmeser Vereinen für die Spende. Die regelmäßige Wartung wird künftig die Gemeinde sicherstellen. Er sieht darin eine wertvolle Ergänzung zum vom Vogelsbergkreis aufgebauten Voraushelfersystem: „Der Verbund mit einigen gut ausgebildeten Voraushelfern und den nahezu in jedem Ortsteil vorhandenen AEDs kann schnell und effektiv Leben retten.“ Bei einem Reanimationsfall alarmiere die Leitstelle über die App ‚KatRetter‘ des Vogelsbergkreises georeferenziert bis zu vier Voraushelfende zum Notfallort. Von diesen werde dann auch bereits der AED herangeführt.

Um darüber hinaus aber auch möglichst viele mit dem einfach zu bedienenden Gerät vertraut zu machen, sollen demnächst noch zusätzlich Schulungen angeboten werden.

 

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