
Kommunalwahlkampf 2026: Austausch zur Nahversorgung im ländlichen RaumBürgerliste Feldatal sucht Dialog mit dem Einzelhandel vor Ort
FELDATAL (ol). Im Rahmen des Kommunalwahlkampfs 2026 besuchte die Bürgerliste Feldatal den tegut-Markt im Ortsteil Kestrich. Im Mittelpunkt stand der persönliche Austausch mit Marktleiterin Jaqueline Ritter über Herausforderungen und Perspektiven des Einzelhandels. Thematisiert wurden insbesondere regionale Wertschöpfung, Nahversorgung und die Bedeutung des Marktes für das soziale Leben in der Gemeinde.
Im Rahmen des Kommunalwahlkampfs 2026 starteten die Kandidatinnen und Kandidaten der Bürgerliste Feldatal ihre Gespräche mit örtlichen Betrieben und besuchten den tegut-Markt im Feldataler Ortsteil Kestrich. Im Mittelpunkt des Treffens stand der persönliche Austausch mit Marktleiterin Jaqueline Ritter, die den Markt seit Februar 2025 leitet und gemeinsam mit ihrem Team von derzeit 15 Mitarbeitenden für die Nahversorgung im Ort sorgt, wie die Bürgerliste Feldatal in der Pressemitteilung berichtet.
Mit dabei waren Lisa-Marie Schott, amtierende Vorsitzende der Gemeindevertretung, Timo Wagner, derzeit Erster Beigeordneter, sowie die neuen Kandidatinnen Anika und Jessica Schött, die ebenfalls auf der Liste der Bürgerliste Feldatal für die Kommunalwahl 2026 kandidieren. Der Besuch wurde von einem offenen und konstruktiven Dialog geprägt, bei dem sowohl aktuelle Herausforderungen als auch Zukunftsperspektiven des Einzelhandels im ländlichen Raum thematisiert wurden.
Jaqueline Ritter berichtete von ihrer bisherigen Zeit als Marktleiterin und den Entwicklungen im Markt: „Wir haben hier in Kestrich ein starkes Team und einen Markt, der stetig weiterentwickelt wurde. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir nach wie vor großen Wert auf regionale Wertschöpfung legen und eng mit Partnerbetrieben aus dem Umkreis zusammenarbeiten.“ Seit dem vergangenen Jahr sei zudem der Getränkemarkt vollständig integriert worden. Ergänzt werde das Angebot durch eine Backstation sowie einen Hermes-Paketshop, der den Markt auch als Servicepunkt für viele Bürgerinnen und Bürger attraktiv mache.
Für die Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerliste war insbesondere der direkte Austausch wichtig. „Regionale Wertschöpfung fängt im Kleinen an – genau hier, bei den Betrieben vor Ort“, betonte Lisa-Marie Schott. „Ein funktionierender Einzelhandel ist ein wesentlicher Baustein für lebenswerte Ortsteile und eine starke Gemeinde.“
Auch Timo Wagner hob die Bedeutung der Nahversorgung hervor: „Gerade für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ist ein gut erreichbarer Markt vor Ort unverzichtbar. Aber letztlich profitieren alle Generationen davon, wenn Einkaufen, Begegnung und Service wohnortnah möglich sind.“ Die Bürgerliste wolle sich deshalb auch künftig aktiv dafür einsetzen, die Infrastruktur im Einzelhandel zu unterstützen und lokale Betriebe zu stärken.
Die neuen Kandidatinnen Anika und Jessica Schött zeigten sich ebenfalls beeindruckt vom Engagement im Markt. „Man spürt, dass hier mit Herzblut gearbeitet wird. Solche Betriebe brauchen Rückhalt – politisch wie gesellschaftlich“, so ihr Fazit.
Abschließend wünschten die Kandidatinnen und Kandidaten Marktleiterin Jaqueline Ritter und ihrem Team weiterhin „ein glückliches Händchen“ für die kommenden Aufgaben. Ein starker Markt vor Ort sei nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens in der Gemeinde. Für die Bürgerliste Feldatal steht fest: Eine verlässliche Nahversorgung ist kein Selbstläufer – sie braucht Aufmerksamkeit, Unterstützung und klare politische Rahmenbedingungen.
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