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Vogelsbergkreis investiert 28.300 Euro in moderne Technik für die Ausbildung der technischen HilfeleistungNeuer Ausbildungs-Rüstsatz für die Feuerwehr übergeben

GREBENHAIN (ol). Der Vogelsbergkreis hat der Feuerwehr Grebenhain einen neuen akkubetriebenen Ausbildungs-Rüstsatz für die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen übergeben. Die Geräte werden künftig in Hartmannshain stationiert und für Lehrgänge auf Kreisebene eingesetzt. Ziel ist eine praxisnahe und zeitgemäße Ausbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Die Leitstelle meldet einen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Rettungsdienst und Feuerwehr treffen am Unfallort ein, machen sich ein Bild von der Lage. Schnell wird klar: Ohne schweres Gerät kann der Verletzte nicht schonend und umsichtig aus dem Fahrzeug gerettet werden. „Es sind Szenarien wie dieses, in denen die Handgriffe der Einsatzkräfte sitzen müssen, und der Umgang mit Schneidgerät, Spreizer und Rettungszylinder effektiv, schnell und sicher sein muss“, sagt Landrat und Gefahrenabwehrdezernent Dr. Jens Mischak bei einem Vor-Ort-Termin in Hartmannshain. Dafür, dass das so ist und bleibt, hat der Vogelsbergkreis nun einen akkubetriebenen Rüstsatz „Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ (TH VU) an die Feuerwehr Grebenhain übergeben, das berichtet die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. „Diese modernen akkubetriebenen Geräte werden ab sofort für Ausbildungszwecke bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hartmannshain stationiert, und für Lehrgänge auf Kreisebene in Grebenhain, Mücke und Schotten eingesetzt“, schildert der Landrat. Eine knapp 30.000-Euro-Investition, die die Ausbildung für technische Hilfe bei Unfällen sinnig ergänzt, fügt er an.

Für die Lehrgänge in der „TH VU“ der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte stehen neben theoretischen Grundlagen zur Fahrzeugtechnik, Mechanik sowie technischen Einsatzmitteln, auch praktische Übungen auf dem Programm. „Und dabei zeigen sich immer wieder auch die Vorteile von Akkugeräten, die sich in Übung und Einsatz bewährt haben“, sagt der Landrat. Denn auch mit Akku können an den Unfallstellen Lasten gezogen oder gehoben werden, Fahrzeuge stabilisiert oder geöffnet werden, um Menschen schonend zu retten. „Viele Feuerwehren im Kreis setzen inzwischen Akkugeräte ein. Daher ist es für eine praxisnahe Ausbildung wichtig – ergänzend zu den Hydraulikgeräten – moderne Geräte vorzuhalten“, sagt Dr. Mischak.

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