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Ernst-Eimer-Stube setzt Ausstellung fort und zeigt Werke von Mila SchaalNeues Jahr beginnt mit vielversprechender Sonderausstellung im Museum im Pfarrhaus

GROSS-EICHEN (ol). Das Museum im Pfarrhaus in Groß-Eichen startet mit einer Sonderausstellung ins neue Jahr. Neben der Fortsetzung der Ausstellung „Bilder erzählen Geschichten“ werden Werke der Künstlerin Mila Schaal präsentiert. Die Ausstellung bietet Einblicke in unterschiedliche Maltechniken und persönliche Sichtweisen. Interessierte können die Kunstwerke an mehreren Öffnungsterminen erleben.

Das neue Jahr beginnt im Museum im Pfarrhaus mit einer vielversprechenden Sonderausstellung. Am Samstag, den 25. Januar, öffnet die Ernst-Eimer-Stube in der Lohgasse 11 in Mücke-Groß-Eichen von 14.00 bis 17.00 Uhr wieder ihre Türen für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher, gibt der Kunst und Kulturverein der Ernst Eimer Freunde e.V. in einer Pressemitteilung bekannt.

An diesem Tag wird die erfolgreiche Ausstellung „Bilder erzählen Geschichten“ fortgesetzt. Die gezeigten Gemälde sind jeweils mit begleitenden Texten versehen, in denen die von den Vereinsmitgliedern zusammengetragenen Geschichten zu den einzelnen Werken erläutert werden. Dadurch erhalten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich intensiver mit den Bildern und deren Hintergründen auseinanderzusetzen.

Gleichzeitig startet das Museum mit der Sonderausstellung „Unsere Welt mit meinen Augen“ der Künstlerin Mila Schaal aus Homberg ins neue Jahr. Schaal wurde in Pavlodar in Kasachstan geboren, wo sie Biologie und Chemie studierte und als Lehrerin arbeitete. Im Jahr 1996 übersiedelte sie nach Deutschland.

Bereits in ihrer Kindheit wurde ihr Maltalent durch ihren Vater gefördert. Als Jugendliche erhielt sie eine zweijährige Grundausbildung an einer Malschule in ihrer Heimat. Nach mehreren kreativen Pausen entstanden erste Werke in Deutschland in den Jahren 2005 bis 2009. Seit 2018 widmet sich die Künstlerin wieder regelmäßig der Malerei.

Nach eigener Aussage ist das Malen für Mila Schaal eine Form der Meditation, bei der sie ganz in den kreativen Prozess eintaucht. Ihre Arbeiten geben einen sehr persönlichen Einblick in ihre Sicht auf die Welt und bereichern das Ausstellungsprogramm um eine internationale Perspektive. Die Künstlerin beherrscht verschiedene Techniken, darunter Grafik mit Bleistift, Buntstiften und Tinte, Aquarell- und Ölmalerei sowie Pastellarbeiten.

Als Mitglied der Deutschen Aquarellgesellschaft hat Mila Schaal bereits unter anderem in Borken in Nordrhein-Westfalen und in Bad Kissingen ausgestellt. Weitere Ausstellungsstationen waren Bad Brückenau, die Zulassungsstelle in Gießen sowie mehrere Präsentationen im Homberger Schloss. International wurden ihre Werke bereits in Bulgarien gezeigt. Für eine Ausstellung im Frühjahr in Bologna in Italien wurde eines ihrer Bilder ausgewählt.

Wer die Ausstellung am Samstag, den 25. Januar, nicht besuchen kann, hat an den weiteren Öffnungstagen am Samstag, den 22. Februar, sowie am Samstag, den 29. März, erneut Gelegenheit, die vielfältigen Kunstwerke im Museum im Pfarrhaus zu erleben.

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