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Bergpreis Schottenring begeistert Motorsportfans in RudingshainUnd wieder ruft der Berg

RUDINGSHAIN (ol). Vom 24. bis 26. April verwandelt sich Rudingshain erneut in ein Zentrum des Motorsports beim Bergpreis Schottenring. Über 100 Teilnehmer treten auf der 3,033 Kilometer langen Traditionsstrecke gegeneinander an. Das Starterfeld reicht von klassischen Fahrzeugen bis zu modernen Bergrennwagen und Exoten. Besucher erleben Motorsport hautnah in einer einzigartigen Verbindung aus Tradition, Technik und Dorfatmosphäre.

Nur selten lässt sich Motorsport so hautnah erleben wie beim Bergpreis Schottenring. Vom 24. bis zum 26. April starten wieder mehr als 100 Teilnehmer in Rudingshain zur Jagd um Bestzeiten oder möglichst gleichmäßige Ergebnisse. Dass auf der Traditionsrennstrecke klassische Fahrzeuge gegen speziell konstruierte Bergrennwagen antreten, macht einen Teil der Faszination des Bergpreises Schottenring aus, heißt es in der Pressemitteilung des Motorsportclub Rund um Schotten e.V.

Einmal im Jahr verwandelt sich der Schottener Stadtteil Rudingshain in ein großes Fahrerlager. Vor bürgerlichen Einfamilienhäusern stehen zu Rennwagen umgebaute Kleinwagen. In Scheunen wird an Motorsport-Boliden geschraubt, die mit der Basis ihrer früheren Serienmodelle nur wenig gemein haben. Beim Gang durch das Dorf stößt man immer wieder auf Raritäten, Klassiker die mehr als 40 Jahre nach ihrem Produktionsende selbst im Originalzustand nur noch selten zu sehen sind.

Drei Tage lang geht diese bunte Mischung ab dem 24. April bei Einstellfahrten Trainings- und Wertungsläufen auf die 3,033 Kilometer lange Strecke. Das Starterfeld reicht von einer Meute NSU TT, die schon in den 60er Jahren die Bergrennszene aufmischten über Klassiker wie Opel Kadett C und VW Golf oder Scirocco der ersten Bauserien bis zu Toyota Celica TA28 und speziellen Bergrennwagen.

Foto: Motorsportclub Rund um Schotten e.V.

Eine besondere Bereicherung im Starterfeld sind dabei Exoten wie in den vergangenen Jahren der Opel Kadett C von Holger Hovemann. Dank der Corvette-Technik, die er in dem Coupé verbaut hatte, konnte er sich bereits mehrfach den Gesamtsieg des Bergpreises Schottenring sichern. In diesem Jahr tritt Hovemann erstmals mit einem Lamborghini Huracan ST Evo 1 an.

Bei allen Unterschieden haben die Fahrzeuge zwei Gemeinsamkeiten: möglichst geringes Gewicht und hohe Motorleistung. Das ist notwendig, um am Start am Ortsausgang von Rudingshain schnell beschleunigen zu können. In dem folgenden Kurvengeschlängel den Berg hinauf bis zur Poppenstruth können die Besucher zum Teil aus wenigen Metern Abstand erleben, wie die Fahrer die Autos möglichst präzise an der Ideallinie entlang zirkeln. Spontane Drifteinlagen zeigen, dass einige den Spaß über die Bestzeit setzen.

Foto: Motorsportclub Rund um Schotten e.V.

Obwohl der Internationale ADAC Bergpreis Schottenring als durch den MSC Rund um Schotten professionell organisiertes Rennen hochklassigen Motorsport bietet, geben sich Verein und Teilnehmer bodenständig. So unmittelbar wie sich die Fahrzeuge am Berg erleben lassen, so direkt ist auch der Kontakt zu Fahrern und Teams im Fahrerlager im Dorf möglich. In Gesprächen geben sie gerne interessante Details zu den Rennwagen und Modifikationen preis.

Diese Verbindung von Professionalität und Bodenständigkeit ist ein fester Teil der inzwischen über 100-jährigen Tradition des MSC Rund um Schotten. An diese Tradition knüpft besonders der 2013 wieder belebte Bergpreis an. Er setzt die Zählung der früheren Bergrennen fort. Auch die Strecke zwischen Rudingshain und Poppenstruth wurzelt in der Geschichte des Vereins. Sie war Teil des legendären Schottenrings, auf dem 1925 das erste Rennen ausgetragen wurde.

Foto: Motorsportclub Rund um Schotten e.V.

Zwischen dem 24. und 26. April wird diese Tradition wieder lebendig. Schon jetzt haben sich eine Reihe Teilnehmer, für die der ADAC Bergpreis Schottenring zu einem festen Teil ihres Jahreskalenders geworden sind. Denn auch sie schätzen wie die Zuschauer die besondere Atmosphäre des Schottenrings.

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