
Ausstellung im Hessischen Landtag beleuchtet 80 Jahre politischePolitische Plakate im Wandel der Zeit: Vogelsberger Gäste beim „Abend der Kultur“ im Landtag
WIESBADEN/VOGELSBERGKREIS (ol). Beim „Abend der Kultur“ im Hessischen Landtag standen historische Wahlplakate im Mittelpunkt. Die Ausstellung spannte einen Bogen von 1945 bis in die Zeit nach der Wiedervereinigung. Auch Gäste aus dem Vogelsbergkreis nahmen an der Veranstaltung teil. Neben der Ausstellung bot der Abend Raum für Austausch über politische Kommunikation und gesellschaftlichen Wandel.
Im Hessischen Landtag in Wiesbaden fand der diesjährige „Abend der Kultur“ statt. Unter dem Motto „Unter Druck“ wurden Wahlplakaten der Parteien in Hessen aus den vergangenen Jahrzehnten gezeigt und erläutert. Die Ausstellung und der Begegnungsabend anlässlich des 80. Landesjubiläums blicken zurück auf Wahlplakate aus den Jahren 1945 bis zur ersten Landtagswahl nach der Wiedervereinigung, berichtet die Vogelsberger CDU-Landtagsabgeordnete Jennifer Gießler (Lauterbach) in einer Pressemitteilung.
Gießler zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und historischen Tiefe der Ausstellung: „Die Entwicklung politischer Kommunikation anhand von Wahlplakaten ist nicht nur spannend, sondern auch ein wichtiger Spiegel unserer gesellschaftlichen Veränderungen.“
Besonders freute sich Gießler über den Besuch aus dem Vogelsbergkreis. Unter den Gästen waren auch Vertreter der Druckerei Mergard in Lauterbach. Petra Dörr-Eisenträger sowie Moritz Eisenträger von der Eigentümerfamilie zeigten sich begeistert von dem informativen Angebot und den zahlreichen Exponaten, darunter originale Plakate aus den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren.
„Gerade für Fachleute aus dem Bereich Druck und Gestaltung war es eine besondere Gelegenheit, die handwerkliche und gestalterische Entwicklung über Jahrzehnte hinweg nachzuvollziehen“, hob Gießler hervor.
Der Abend bot neben der Ausstellung auch Raum für Austausch und Gespräche über die Rolle von Medien, Gestaltung und politischer Ansprache im Wandel der Zeit. „Solche Veranstaltungen verbinden Kultur, Geschichte und Politik auf eine sehr anschauliche Weise“, betonte Gießler.
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