
Solidaritätsaktion vor dem Hotel "Zum Schwalbennest"Gemeinsamkeit gegen den gegen den „Schlag von außen“
ALSFELD (aep). Gastronomen wollten ihrem Kollegen den Rücken stärken, aber die Solidaritätsaktion am Montag vor dem Hotel „Zum Schwalbennest“ wurde mehr: Auch Alsfelder Einwohner schlossen sich der Aktion an, die Gerüchten nach dem Auftreten des Norovirus begegnen soll.
„Es ist uns ein dringendes Anliegen, öffentlich klarzustellen, dass der Ausbruch eines Virus ein Schlag von außen war und nichts mit der einwandfreien Hygiene im Hotel zu tun hatte.“ Diese Erklärung verlas Markus Kirchheim, Chefkoch der Villa Raab, der die Aktion zusammen mit Jörg Hofmann, dem Betreiber des Eudorfer Restaurants „Zur Schmiede“ initiiert hatte. 15 Kollegen schlossen sich an nebst Vertretern vom Verkehrsverein AlsAktiv und dem Dehoga-Kreisverband – auch Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule war dabei.

Initiator Markus Kirchheim und Hotelbetreiber Claus Schreiner. Foto: privat
Lob für die Betreiberfamilie
Er lobte das Verhalten der Betreiberfamilie Schreiner in der Nacht, als das Virus ausbrach. Man habe in Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten und Behörden „vorbildlich“ reagiert. Er ging auch auf die Rolle von sozialen Medien ein und appellierte, mit Informationen und Gerüchten vorsichtig umzugehen, weil daran Existenzen hingen.
Der Dehoga-Kreisvorsitzende Heinz Riepl stärkte ebenfalls der Betreiberfamilie den Rücken.. Die Gastronomie habe gelernt, mit Krisen umzugehen, meinte er in Erinnerung an die Corona-Pandemie. Der Vorfall im Hotel „Zum Schwalbennest“ sei aber ein richtig harter Schlag. Nun wolle man Zusammenhalt zeigen.. „Ihr seid nicht alleine“
Ein Zeichen der Normalisierung
Ein Zeichen in Richtung Normalisierung setzte die Ehren- und Altersabteilung der Feuerwehr, erzählte Stephan Paule. Man werde einen Kameradschaftsabend im „Schwalbennest“ veranstalten.
Hotelbetreiber Claus Schreiner zeigte sich tief berührt und dankte für die große Unterstützung. Mit so viel Zuwendung habe er nicht gerechnet. „Eine solche Woche habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt.“
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