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SPD Freiensteinau startet erfolgreich neues Dialogformat „Freistoane diskutiert“Dorfentwicklung gemeinsam gestalten

FREIENSTEINAU (ol). Mit dem neuen Format „Freistoane diskutiert“ hat die SPD Freiensteinau eine Plattform für den Austausch zur Zukunft der Gemeinde geschaffen. Zu Gast waren der Architekt J. Michael Ruhl sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler. Im Mittelpunkt standen Fragen der Dorfentwicklung, der Nutzung von Leerständen und der Abbau bürokratischer Hürden.

Der SPD-Ortsverein Freiensteinau ist mit dem neuen Dialog-Format „Freistoane diskutiert“ erfolgreich gestartet. Zu Gast waren der Architekt und Dorfentwicklungsspezialist J. Michael Ruhl und der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern diskutierten die Freiensteinauer Sozialdemokraten lebhaft über die Zukunft der Ortskerne, über Herausforderungen bei Zu- und Fortzug und über Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde, das berichtet der Ortsverein in einer Pressemitteilung.

Zum Einstieg betonten beide Gäste die Bedeutung des hessischen Dorfentwicklungsprogramms IKEK und welche Fortschritte damit auch für Freiensteinau bereits erzielt wurden. Mit insgesamt sieben Anträgen in drei Jahren, seien rund 600.000€ an Fördermitteln für verschiedene Projekte in die Gemeinde geflossen, das könne sich sehen lassen, hob Architekt J. Michael Ruhl hervor. Verbesserungsbedarf sehe er vor allem bei den Laufzeiten des Programms.

Maximilian Ziegler bekräftigte, wie ernst auch die Landespolitik das Thema nehme: „Mit der Reform des Denkmalschutzes wollen wir in einem ersten Schritt bürokratische Hindernisse abbauen und dafür sorgen, dass die unteren Behörden in der Breite mehr Entscheidungen selbständig treffen können. Ebenso werden wir Fristen zur Vollständigkeitsprüfung und zur Dauer, bis wann eine Entscheidung bei vollständigen Unterlagen getroffen sein muss, einführen. Damit wollen wir beispielsweise die Sanierung und die Schaffung von Wohnraum beschleunigen.“, so der Landtagsabgeordnete.
Zum Abschluss richtete Ruhl einen Appell insbesondere an jüngere Menschen in der Gemeinde. Rund fünf Prozent der Wohnhäuser in Freiensteinau stünden leer, zudem bleibe etwa die Hälfte der Scheunen ungenutzt. „Hier steckt viel Potenzial, um mit privaten Initiativen gemeinsam neuen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig den Charakter des Dorfes zu bewahren“, erklärte er.

Gastgeber und SPD-Spitzenkandidat für die Wahl zur Gemeindevertretung, Christian Kuntner, zog eine positive Bilanz des Abends: „Die lebhafte Diskussion zeigt, dass solche Formate gebraucht werden. Freiensteinau hat das Potenzial, eine Heimat mit Zukunft zu sein, wenn wir auch bei der Dorfentwicklung die richtigen Impulse setzen. Daran wollen wir als SPD konkret mitwirken.“

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