
Remis in Berlin reicht nach Heimsieg – Duell mit FASS Berlin steht bevorLauterbacher Luchse erreichen Halbfinale der Pre-Play-offs
BERLIN/LAUTERBACH (ol). Die Lauterbacher Luchse haben sich in den Pre-Play-offs gegen die Eisbären Juniors Berlin durchgesetzt. Nach einem dominanten Heimsieg reichte am Sonntag in Berlin ein 5:5-Unentschieden, um das Halbfinalticket zu lösen. Dort wartet nun der amtierende Meister FASS Berlin.
Die Lauterbacher setzten sich in den Pre-Play-Offs gegen die Eisbären Juniors Berlin durch. Nach einem Heimsieg reichte den Vogelsbergern am Sonntag in Berlin ein Unentschieden, um das Halbfinalticket gegen den letztjährigen Meister FASS Berlin zu lösen, so heißt es in der Pressemitteilung des Lauterbacher Vereins.
Die Lauterbacher Luchse dominierten das erste Duell gegen die Eisbären Juniors Berlin von Beginn an. Vor 335 Zuschauern bestimmten die Hausherren das Tempo, während sich die Berliner tief vor dem eigenen Tor verschanzten. Emanuel Grund brach in der 11. Minute den Bann. Noch vor Drittelende erhöhte Kapitän Tobias Schwab per Doppelschlag auf 3:0. Julius Kranz (28.) und Matyas Welser (35.) sorgten früh für klare Verhältnisse. Beim Stand von 5:0 eskalierte die Partie jedoch. Nach einem Bandencheck von Paul Kranz musste ein Berliner Spieler mit Schulterverletzung vom Eis, Kranz erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe. Kurz darauf prallte ein weiterer Eisbär nach einem Zweikampf hart in die Bande und wurde mit Knieverletzung vom Eis getragen. Die Gäste verließen anschließend geschlossen das Eis und die Partie wurde nicht fortgesetzt. Nach dem Spielabbruch einigten sich beide Teams in intensiven Gesprächen darauf, die Play-Off-Serie am folgenden Tag wie geplant fortzuführen.
Vor dem Rückspiel schrumpfte der Luchse-Kader weiter: Neben den bereits Erkrankten fehlten nun auch Matyas Welser und Benjamin Dirksen, Dave König und Paul Becker gingen angeschlagen ins Spiel. Die Berliner hingegen konnten im Vergleich zum Vortag personell Nachlegen. In den ersten beiden Drittel ging es zunächst sportlich zur Sache, die Gastgeber machten ihre Sache gut und gingen drei Mal in Führung (1:0, 2:1, 3:2). Die Luchse konnten aber jeweils mit den Ausgleichstreffern gegenhalten und gingen zu Beginn des letzten Drittels durch Demitrio und Emanuel Grund mit zwei Toren in Führung. Dann entlud sich allerdings die angespannte Stimmung. Der Berlin Georg Ginsburg erhielt nach zwei Schlägen gegen seinen Gegenspieler eine Spieldauerstrafe (45.), Hendrik Röbel folgte mit einer Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens (53.). Auch abseits des Eises kam es leider zu unnötigen Provokationen durch Berliner Offizielle. Mit zwei Treffern der Eisbären war dann der 5:5 Endstand besiegelt.
Damit stehen die Luchse im Halbfinale gegen FASS Berlin. Das erste Auswärtsspiel steigt am Freitag um 19 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion. Das Rückspiel findet dann am 01.03. um 18 Uhr in der Lauterbacher Eissportarena statt.
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