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Breit aufgestelltes Team will Wirtschaft, soziale Verantwortung und Lebensqualität verbindenSPD Gemünden (Felda) präsentiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl

GEMÜNDEN (ol). Für die Kommunalwahl am Sonntag, den 15. März, hat die SPD Gemünden (Felda) ihre Kandidatinnen und Kandidaten vorgestellt. Das Team vereint unterschiedliche berufliche Hintergründe und kommunalpolitische Erfahrungen. Inhaltlich setzt die SPD auf einen Ausgleich zwischen wirtschaftlicher Stabilität und sozialer Verantwortung. Ziel ist es, die Lebensqualität in allen Ortsteilen weiter zu stärken.

Für die Kommunalwahl am 15. März hat die SPD Gemünden (Felda) eine tatkräftige Mannschaft zusammengestellt. Mit breit gefächerten Qualifikationen, unterschiedlichen Interessenschwerpunkten und Erfahrungen decken die Kandidatinnen und Kandidaten das Spektrum ab, das in der Gemeindevertretung gebraucht wird, berichtet sie in einer Pressemitteilung.

Sie alle eint darüber hinaus die Überzeugung, dass sozialdemokratische Grundsätze auch in der Kommunalpolitik heute wichtiger denn je sind. Übergeordnetes Ziel ist es dabei, einen Ausgleich zu finden zwischen den sogenannten harten Zielen – Wirtschaft und Finanzen – und den sogenannten weichen Zielen – soziale Verpflichtung, Rücksichtnahme und Erhalt und Verbesserung der Lebensqualität von Bürgerinnen und Bürgern aller Einkommens- und Altersstufen.

Für ideologische Scheuklappen ist keine der Kandidatinnen und keiner der Kandidaten zu haben, heißt es. Unabhängigkeit im Denken und Handeln ist allen überaus wichtig. Wenn die Gemeindepolitik Unterstützung braucht, stehen in der SPD die denkbar kurzen Wege zur Spitzenpolitik des Vogelsbergkreises, zur Landespolitik und selbst zur Bundesregierung zur Verfügung. In der Vergangenheit haben sich diese verlässlichen Kontakte bereits mehrfach bewährt. Und auch in der nächsten Wahlperiode kann darauf vertraut werden.

Auf Platz 1 der SPD-Liste rangiert Alexander Klein. Er ist Ortsvorsteher von Rülfenrod, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Gemeindevertretung und aktives Mitglied in der FFW Rülfenrod. Der Diplom-Informatiker steht für einen pragmatischen Kurs. Transparenz und Fortschrittlichkeit sind ihm in der Kommunalpolitik wichtig.

Auf Platz 2 bewirbt sich Maren Kadelka aus Nieder-Gemünden für eine weitere Periode um einen Sitz in der Gemeindevertretung. Die 27jährige hat die jungen Menschen im Focus. Besonders Wohnraum und Arbeitsplätze liegen ihr am Herzen, damit vor allem junge Familien nicht in die nächste größere Stadt ausweichen müssen.

Auf dem 3. Listenplatz folgt Frank Sann aus Ehringshausen. Er ist Triebfahrzeugführer bei der Hessischen Landesbahn. Seit einigen Jahren schon engagiert er sich im örtlichen DRK, in der Kommunalpolitik und ist Reservist der Bundeswehr. Aktuell ist er Mitglied der Gemeindevertretung und hat bereits Erfahrungen als Beisitzer im Gemeindevorstand sammeln können. Er möchte Gemünden zukunftsfähig machen.

Bewerber Nr. 4 ist Ralf Weber aus Nieder-Gemünden. Den Software-Entwickler beschäftigt schwerpunktmäßig der Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Lebensqualität auf dem Lande ganz allgemein liegt ihm am Herzen. Dazu gehören der Ausbau des Glasfasernetzes, Kita und Schule und die ärztliche Versorgung. Er käme als Neuling in die Gemeindevertretung.

Es folgt auf Listenplatz 5 Peter Gabriel. Der ehemalige Lehrer ist seit 1997 in der Gemündener Kommunalpolitik aktiv. Aktuell ist er Beisitzer im Gemeindevorstand. Seine Ziele sind der Ausbau des Radwegenetzes und ein kluger, rücksichtsvoller Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Auf Platz 6 rangiert Ursula Kadelka. Sie lebt seit 1994 in Nieder-Gemünden. Sie weiß aus eigener Anschauung als Pfarrerin, dass Einsamkeit auf dem Lande einer neuen Volkskrankheit gleich kommt, die jede Altersgruppe trifft. Sie möchte sich besonders dafür
einsetzen, dass Menschen in unserer Gemeinde nicht vereinsamen. Dazu gehört auch die Förderung der Mobilität. Der Bürgerbus ist ein Anfang, reicht ihr aber angesichts zurück gehender Infrastruktur und weiter werdender Wege nicht aus.

Platz 7 belegt der Nebenerwerbslandwirt und Rentner Edwin Becker aus Ehringshausen. Er möchte sich für die Ansiedlung weiterer Firmen in der Gemeinde einsetzen und so über neue und mehr Arbeitsplätze die Gemeinde voran bringen. Wichtig ist ihm die gute Zusammenarbeit mit den anderen Gruppierungen in der Gemeindevertretung.

Auf Platz 8 bewirbt sich Thomas Schill aus Nieder-Gemünden. Der in Mainz geborene Pfarrer möchte sich vor allem für eine gute Gesundheits- und Pflegeversorgung in der Gemeinde einsetzen. Im Fachkräftemangel sieht er ein großes Hindernis. Es ist ihm deshalb wichtig, dass bürokratische Hürden bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse abgebaut werden.

Es folgt auf Platz 9 Udo Richber aus Burg-Gemünden. Er war 17 Jahre lang Bauhofleiter der Gemeinde und Gemeindebrandinspektor. Kommunalpolitische Erfahrung hat er im Ortsbeirat Burg-Gemünden und als Gemeindevertreter gesammelt. Naturgemäß wird er sein Augenmerk bevorzugt auf die Feuerwehren der Gemeinde und deren Bedürfnisse richten und ebenso die Bautätigkeit im Blick haben.

Auf Platz 10 rangiert Ursula Klein aus Rülfenrod. Die ehemalige Sekretärin in Industriebetrieben unserer Region weiß um die Bedeutung guter Arbeitsplätze und einer intakten Infrastruktur in der Gemeinde. Dafür möchte sie sich einsetzen und damit die Attraktivität der Gemeinde für junge Leute erhöhen.

Auf Platz 11 folgt pensionierte Polizeibeamte Helmut Schaaf aus Elpenrod. Er sieht den besonderen Schwerpunkt seiner zukünftigen kommunalpolitischen Tätigkeit bei den Ortsteilen der Gemeinde, deren Bedürfnisse häufig nachrangig behandelt werden.
Sie alle bitten um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler am 15. März.

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