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Austausch mit Bundestagsabgeordneter Ayse Asar über Inklusion, Arbeitsbedingungen und EntbürokratisierungGrüne informieren sich bei Schottener Sozialen Diensten über Teilhabe und Bürokratieabbau

VOGELSBERGKREIS (ol). Vertreterinnen und Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen im Vogelsbergkreis haben gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Ayse Asar die Schottener Soziale Dienste besucht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Förderung von Teilhabe, attraktive Arbeitsbedingungen und der Abbau bürokratischer Hürden im Sozialrecht. Das gemeinnützige Unternehmen ist hessenweit an mehr als 80 Standorten tätig.

Bündnis 90/Die Grünen Vogelsbergkreis besuchten gemeinsam mit der hessischen Bundestagsabgeordneten und forschungspolitischen Sprecherin Ayse Asar die Schottener Sozialen Dienste, das berichtet die Partei in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit der Geschäftsführung, vertreten durch Oliver Hampel, erörterten die Beteiligten die zentralen Säulen moderner Sozialarbeit: echte Teilhabe, attraktive Arbeitsbedingungen und der Abbau bürokratischer Hürden im SGB IV.

Die Schottener Sozialen Dienste leisten als vollumfänglicher Anbieter in den Bereichen Bildung, Arbeit, Wohnen sowie Kinder-, Jugend- und Altenhilfe einen unverzichtbaren Beitrag in Hessen. „Das Unternehmen zeigt eindrucksvoll, wie das Leitmotiv ‚Mensch im Mittelpunkt‘ durch eine werteorientierte Kultur und individuelle Begleitung praktisch umgesetzt wird“, betonte Ayse Asar während des Termins. In Mitarbeiterbewertungen wird der Träger zudem als sehr zuverlässiger und guter Arbeitgeber hervorgehoben.

Ein Kernanliegen des Besuchs war der Austausch zu dem Thema Förderung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie Pflegebedarf. Damit diese Inklusion in allen Lebensbereichen gelingen kann, müssen jedoch die Rahmenbedingungen stimmen. „Wir nehmen wahr, dass der hohe administrative Aufwand oft wertvolle Zeit bindet, die eigentlich der direkten Arbeit mit den Menschen zugute kommen sollte“, so Cornelia Bothe, Spitzenkandidatin der Grünen Vogelsbergkreis. Es gehe darum, die Attraktivität des Berufsfeldes für die rund 1.600 Mitarbeitenden zu sichern und gleichzeitig das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe in der Kommune fest zu verankern. Der konstruktive Austausch verdeutlichte, dass soziale Innovationen und verlässliche Strukturen Hand in Hand gehen müssen.

Alle Beteiligten unterstrichen die Notwendigkeit einer konsequenten Entbürokratisierung, um die Qualität der sozialen Dienstleistungen langfristig weiterzuentwickeln.
„Nicht das Grundthema, die personenzentrierte Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, darf zur Diskussion stehen, sondern die überbordenden bürokratischen Prozesse, die daraus entstanden sind“, ergänzt Gabriele Szepanski, sie vertritt die Vogelsberger Grünen als Abgeordnete im Landeswohlfahrtsverband.

Über die Schottener Sozialen Dienste

Das privat geführte gemeinnützige Dienstleistungsunternehmen ist an mehr als 80 Standorten tätig. Die Arbeit wird unter anderem durch Mittel des Landes Hessen, der Europäischen Union sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

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