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Niederlagen gegen Schönheider Wölfe und ESC Dresden ändern nichts an der Pre-Play-Off-TeilnahmeLauterbacher Luchse starten trotz Niederlagen in die Play-Offs

LAUTERBACH (ol). Die Lauterbacher Luchse unterlagen in den letzten Hauptrundenspielen auswärts den Schönheider Wölfen mit 6:2 sowie dem ESC Dresden mit 8:5. Besonders das Spiel gegen den Hauptrundenmeister war lange spannend, ehe die Wölfe entscheidend davonzogen. Trotz der Niederlagen starten die Vogelsberger wie geplant in die Pre-Play-Off-Runde gegen die Eisbären Juniors Berlin. Die Hin- und Rückspiele finden am 21. und 22. Februar statt.

Die Lauterbacher Luchse mussten sich in den letzten beiden Hauptrundenspielen gegen die Schönheider Wölfe (6:2) sowie gegen den ESC Dresden (8:5) auswärts geschlagen geben. Damit gehen die Vogelsberger mit zwei Niederlagen im Rücken in die entscheidende Play-Off-Phase, wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt.

Das Spiel gegen den Hauptrundenmeister war enger, als das Ergebnis vermuten lässt. Die Hausherren gingen bereits im ersten Drittel durch Rubes und Heinz mit 2:0 in Führung. Die Luchse hielten jedoch zu jeder Zeit dagegen und erarbeiteten sich selbst gute Chancen. Zunächst netzte P.J. Demitrio in Überzahl zum 2:1 ein, ehe Kapitän Tobias Schwab in der 27. Minute den Ausgleich erzielte. In dieser Drangphase hatten die Luchse zeitweise sogar die Führung auf der Kelle, doch erneut war es Rubes, der die Wölfe mit 3:2 in das Schlussdrittel brachte. Bis zur 54. Minute blieb die Partie offen und spannend, ehe Novotny für die Gastgeber auf 4:2 erhöhen konnte. Bis zum Drittelende nutzten die Schönheider zwei Unachtsamkeiten in der Luchse-Defensive und schraubten das Ergebnis durch Warkus und Meixner auf den 6:2-Endstand.

Nach der Partie reisten die Lauterbacher direkt weiter nach Dresden, wo bereits um 12 Uhr das nächste Spiel anstand – diesmal gegen die Regionalligamannschaft des ESC Dresden. Die Begegnung begann mit einem kleinen Schockmoment. Der vom Vortag angeschlagene Torhüter Benjamin Vavrena musste bereits in der 9. Spielminute das Eis verlassen. Für ihn kam Tom Diegel ins Tor. In der 13. Minute gerieten die Luchse erstmals in Rückstand. Kapitän Tobias Schwab konnte drei Minuten später zum 1:1-Pausenstand ausgleichen. Im zweiten Drittel zeigte sich ein ähnliches Bild: Dresden ging durch Zerbst und Freitag jeweils in Führung, die Luchse glichen durch Tettenborn und König wieder aus. Auch diese Partie entschied sich im Schlussabschnitt. Innerhalb von zehn Minuten zogen die Gastgeber auf 8:3 davon. Die Luchse konnten durch Demitrio und Flemming lediglich noch zum 8:5-Endstand verkürzen.

Die beiden Niederlagen haben keine Auswirkungen auf die anstehenden Pre-Play-Off-Spiele. Hier treffen die Lauterbacher Luchse auf die Eisbären Juniors Berlin. Das erste Spiel findet am Samstag, den 21.02. bereits um 18 Uhr in der Lauterbach Eissportarena statt. Das Rückspiel dann direkt am 22.02. um 16 Uhr im Berliner Wellblechpalast.

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